Am Donnerstag kam es in der Altstadt von Marrakesch zu einer heftigen Explosion, bei der 15 Menschen starben, die meisten davon sind Ausländer. Nach bisherigen Angaben seien mindestens 20 Menschen verletzt worden. Zunächst ging man davon aus, dass die Explosion in dem Cafe auf einen Unfall zurückzuführen sei. Doch nach ersten Ermittlungen war klar, dass es sich um einen Anschlag gehandelt hatte. Unter den Opfern waren auch einige Franzosen gewesen.
Die Explosion war so stark, dass die gesamte Fassade des Gebäudes weggerissen wurde. Wer hinter dem Anschlag von Marokko steckt, kann bisher nur vermutet werden. Womöglich gehe die Tat auf das Konto von Al-Kaida. Augenzeugen berichten von chaotischen Zuständen in Marrakesch. Nach der Explosion rannten hunderte Menschen umher und der Knall war auch noch in einiger Entfernung zu hören.


Frankreich zieht in diesen Tagen die Aufmerksamkeit auf sich. Als erstes europäisches Land wurde hier ein Burka Verbot eingeführt. Ab sofort ist es verboten, im öffentlichen Raum eine Burka zu tragen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Krankenhäuser, Behörden und Schulen. Im Privaträumen und Moscheen ist das Tragen der Burka nach wie vor gestattet. Eine Mehrheit der Franzosen stimmte für das Verbot. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass das Tragen der Burka als Zeichen für die Unterdrückung der Frau gewertet wird. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen. Wird eine Frau von ihrem Mann zum Tragen einer Burka gezwungen, droht sogar eine Haftstrafe.
In den USA geht das Rätselraten weiter. In der Silvesternacht fielen tausende Vögel im Bundesstaat Arkansas vom Himmel. Besonders betroffen waren Rotschulterstärlinge, die rund 20 Zentimeter groß sind. Sie fielen massenweise aus noch ungeklärter Ursache vom Himmel über der Kleinstadt Beebe. Ein Zusammenhang mit Silvesterböllern wird aber nicht ausgeschlossen. Nach bisherigen Angaben sollen bis zu 5.000 Vögel zu Tode gekommen sein.

