Die Flutwelle der Elbe erreicht immer höhere Werte und sorgt für dramatische Zustände. Besonders schlimm ist die Lage aktuell in Magdeburg, wo das Hochwasser die Stadt fest im Griff hat. Am Sonntag mussten 23.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Nun rollt die Flutwelle weiter nach Brandenburg. Und davon nicht genug: Am Samstag fiel mancherorts in Sachsen extrem viel Regen, was die Pegel der Flüsse nochmals zum Anschwellen brachte. Da, wo das Hochwasser 2013 wieder sinkt, zeigt sich ein Ort der Verwüstung. Schlamm, Müll und feuchtes Gemäuer sind die Überbleibsel der Flut, die viele Menschen in finanzielle Schwierigkeiten bringen könnten. Auch wenn die Bundesregierung einen dreistelligen Millionen-Betrag an Hilfe in Aussicht gestellt hat, wird das wohl nicht für die immensen Schäden reichen, mit denen die Menschen klar kommen müssen.
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Das aktuelle Hochwasser in Bayern und Sachsen verlangt den Menschen viel ab. Straßen sind überflutet, Keller voll gelaufen und in vielen Handwerksbetrieben sind gigantische Schäden durch beschädigte Gerätschaften entstanden. Die Pegel sind am Montagabend an vielen Orten nochmals gestiegen, sodass historische Höchstwerte erreicht wurden. Tausende Menschen mussten in Notunterkünfte gebracht werden, weil sie in ihren Häusern nicht mehr sicher waren (Foto: Hochwasser Waldheim 03.06.2013 (c) Flickr.com/ Maja Dumat (blumenbiene).
Das aktuelle Hochwasser in weiten Teilen Deutschlands fällt vor allem in der Drei-Flüsse-Stadt Passau verheerend aus. Häuser versinken im Wasser und sind nur noch per Boot erreichbar und Bewohner der Altstadt fürchten um ihr Zuhause. Die Einsatzkräfte geben alles, können aber nicht gegen die gigantischen Wassermassen ankämpfen. Und es könnte noch schlimmer werden: der derzeitige Pegel wird Prognosen zufolge noch weiter ansteigen. Normalerweise liegt der Wasserstand der Donau bei etwa 4,50 Meter. Am Abend könnte der Wasserstand jedoch auf bis zu elf Meter und mehr ansteigen. Damit wäre das Hochwasser in Passau noch schlimmer als im Jahr 2002 (Foto: Passau’s 3 Rivers (c) Flickr.com/Robert Thomson).
Die Blockupy-Demo im Juni 2013 hat die Bankenmetropole Frankfurt am Main fest im Griff. Zu einem Protestmarsch strömten tausende Menschen ins Bankenviertel, wurden aber dann teilweise von der Polizei eingekesselt. Insgesamt versammelten sich rund 10.000 Menschen, fast 1.000 wurden aber schon kurz nach Protestbeginn von der Polizei eingekesselt und über mehrere Stunden hinweg festgehalten. Die Frankfurter Polizei muss sich deshalb heftiger Kritik aussetzen.
Heute vor 161 Jahren erblickte Julius Richard Petri das Licht der Welt. Der am 31. Mai 1852 in Barmen geborene Deutsche machte sich als Bakteriologe einen Namen und erfand im Jahre 1877 die Petrischale. Petri, der auch mit Robert Koch zusammenarbeitete, war Mitglied des Kaiserlichen Gesundheitsamtes und Leiter eines bakteriologischen Labors. Während seiner wissenschaftlichen Karriere verfasste Julius Richard Petri zahlreiche Werke, wie beispielsweise „Das Mikroskop. Von seinen Anfängen bis zur jetzigen Vervollkommnung“ oder „Zum Nachweis in Butter und Milch“.
Die Stauprognose für Pfingsten 2013 dürfte nicht verwundern: ab Freitagnachmittag, den 17. Mai, brechen viele Deutsche auf, um in den Urlaub zu fahren. Auch am Sonntag, den 18. Mai wird es voll auf Deutschlands Straßen. Insbesondere die Strecken Richtung Küste und in die Alpen werden stark frequentiert sein, sodass man sich auf zahlreiche Staus einstellen muss. Ab Pfingstmontag ist bereits mit dem ersten Rückreiseverkehr zu rechnen. Vor allem rund um die Ballungszentren Berlin, Hamburg, Frankfurt und München wird das Aufkommen an Autos hoch sein.
Sigmar Gabriel adressierte die Tage ein für Deutsche höchst sensibles Thema: ein generelles Tempolimit auf Autobahnen in Deutschland. Ginge es nach dem SPD-Chef, so dürfe man bald nicht schneller als 120 km/h fahren. Begründet hat Gabriel seinen Vorschlag damit, dass überhöhte Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins sei. Durch ein Tempolimit in Deutschland ließe sich die Zahl der schweren Unfälle und Todesopfer senken. Doch kaum hatte er das Thema kommuniziert, hagelte es auch schon Kritik. Auch aus den eigenen Reihen musste Sigmar Gabriel einige Dämpfer einstecken. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wies ihn in die Schranken, sodass Gabriel jetzt selbst am Zurückrudern ist.
In zahlreichen Ländern wird der Tag der Arbeit gefeiert. Auch in Deutschland nimmt der 1. Mai als gesetzlicher Feiertag eine besondere Stellung ein. Während der NS-Zeit wurde der 1. Mai ab 1933 zum gesetzlichen Feiertag, damals als „Feiertag der nationalen Arbeit“. Nur ein Jahr später erhielt der Tag nach einer Gesetzesnovelle den Namen „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“. Nachdem der Krieg vorbei war, wurde der 1. Mai 1946 durch die Alliierten bestätigt, auch wenn Maikundgebungen nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden durften. Seit den 80er Jahren kam es leider immer wieder zu Ausschreitungen, die in Berlin Kreuzberg besonders heftig waren. Einen Tag der Arbeit gibt es auch in anderen Ländern, auch wenn dieser nicht immer auf den 1. Mai fällt. In den USA gibt es beispielsweise den „Labor Day“, der jedoch erst im September begangen wird.
Nach dem tragischen Tod von Rüdiger Butte, Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, rätselt die Polizei über das Motiv des Täters. Wie ein Sprecher der Polizei zu Protokoll gab, gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse. Rüdiger Butte wurde gestern von einem 74 Jahre alten Mann mit einem großkalibrigen Revolver erschossen. Kurz nach der Tat nahm sich der Täter das Leben. Wie jetzt bekannt wurde, soll es sich bei dem Täter um einen Waffennarr gehandelt haben, der schon öfter Ärger mit der Justiz hatte. Etwa 100 Polizisten arbeiten aktuell an dem Fall.