Der Schauspieler und Sänger Johannes Heesters ist tot. Er ist im Beisein seiner Ehefrau Simone Rethel im Klinikum Starnberg gestorben. Am 5. Dezember hatte Heesters einen Schwächeanfall erlitten und lag seit dem 17. Dezember auf der Intensivstation des Klinikums Starnberg. Am Heiligabend verstarb der älteste aktive Schauspieler, Sänger und Entertainer der Welt friedlich im Beisein seiner engsten Angehörigen.
„Jopie“ Heesters’ Leben auf der Bühne
90 Jahre lang stand Johannes Heesters auf der Bühne bzw. vor der Kamera. Er wirkte in zahlreichen Filmen und Theaterstücken mit und ließ sich seine Leidenschaft nicht von seinem hohen Alter nehmen. Prominenz erlangte Heesters durch Filme wie „Cirque hollandais“ (1924), „Meine Tante – Deine Tante“ (1939) oder „Otto – Mein Ostfriesland und mehr“ (2001). Auch zahlreiche Auszeichnungen konnte Heesters sein Eigen nennen. So wurde er u.a. 2002 mit der „Goldenen Kamera“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet, 1967 erhielt er seinen ersten „Bambi“ und 2009 die „Goldene Wien-Plakette“. Auch wenn Johannes Heesters tot ist, machen ihn seine unzähligen Filme und TV-Auftritte ein Stück weit unsterblich.


Weihnachten 2011 ist da und selbst die Suchmaschine Google lässt es sich nicht nehmen, um auf die Festtage hinzuweisen. Mit dem interaktiven Doodle „Frohes Fest“ wird der Nutzer mit einbezogen und kann einen bunten Button nach dem anderen anklicken, bis ein Weihnachtslied zu hören ist. Nach jedem Klick auf einen dieser Buttons verwandelt sich jeder der Buchstaben, die zusammen „Google“ ergeben, in ein weihnachtliches Symbol, wie eine Kerze, ein Geschenk oder ein Schneemann. Hat man alle Buttons geklickt, kommt ein Weihnachtslied, nach dessen Ende man automatisch zur Suchergebnisseite zu „Frohes Fest“ geführt wird.
Weihnachten kommt schneller, als es vielen lieb ist. Denn wer jetzt noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen hat, muss sich beeilen. In den Geschäften deutscher Städte kann man natürlich noch bis zum 24.12. zum Christmas-Shopping aufbrechen, doch die Läden machen meist schon am frühen Mittag zu. Wer sich das Getümmel und die Hektik in der Stadt sparen möchte, kann seine Weihnachtsgeschenke auch last minute online kaufen.
Der Winter ist bislang zu mild, Schnee fällt nur in höheren Lagen. Wer sich wettermäßig dennoch auf Weihnachten einstellen möchte, muss mit kleinen Spielereien Vorlieb nehmen, so wie sie jetzt Google erstellt hat. Gibt man nämlich Let it snow in die Suche ein, fängt es plötzlich an zu schneien und der Bildschirm beschlägt allmählich. Ein „Defrost-Button“ verspricht Abhilfe und macht die Sicht wieder frei.
Das Sturmtief „Joachim“ hat in ganz Deutschland für Verwüstung und Verkehrschaos gesorgt. Neuschnee und glatte Straßen führten in höheren Lagen zu kilometerlangen Staus und Unfällen und im Hunsrück stand das Wasser nach den heftigen Regenfällen auf den Straßen. Wegen umgestürzter Bäume mussten Bahnstrecken in Südwestdeutschland zeitweise gesperrt werden. Die Orkanböen erreichten stellenweise bis zu 150 Stundenkilometer und rissen dort mit, was nicht fest verankwert war.
Nicht vergessen: In der Nacht zum Sonntag muss man die Uhr umstellen. Dabei stellen sich wieder viele hierzulande die Frage, ob man die Uhr um eine Stunde vor oder zurück stellen muss. Die Antwort: Wenn die Uhr auf Winterzeit gestellt wird, muss sie um eine Stunde zurückgestellt werden (also von 3 Uhr auf 2 Uhr). Somit bekommt man in der Nacht eine Stunde geschenkt, allerdings bricht die Dunkelheit von nun an am Abend entsprechend früh ein. Im Zeitalter von Funkuhren können sich die meisten das manuelle Umstellen der Uhren jedoch sparen.
Die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen wurde feierlich eingeweiht. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, mit der Regierungsmaschine auf der neuen Bahn zu landen. Doch der Freude über die wirtschaftlichen Vorzüge des Flughafenausbaus steht der Ärger der Bevölkerung gegenüber, die zunehmendem Fluglärm ausgesetzt ist.
Beinahe kam es heute zu einem Anschlag in Berlin. Nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt fanden Ermittler sieben Benzinbomben mit Zeitzünder in einem Tunnel. Wer genau hinter dem geplanten Anschlag steckt, ist nicht bekannt. Allerdings bekannte sich im Internet eine linksextreme Gruppe namens „Hekla“ zu den Sprengsätzen, die damit offenbar ihre Abneigung gegenüber dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan zum Ausdruck bringen wollten. Das LKA befindet das Schreiben vorläufig als glaubwürdig – weitere Prüfungen folgen.