Warum Facebook auch für Unternehmen sinnvoll ist

Facebook

Facebook zählt zu den Top-Netzwerken weltweit. Von 200 Millionen Nutzern rund um den Globus ist die Rede, in Deutschland halten sich hier 3,8 Millionen Menschen auf, tauschen interessante Neuigkeiten aus oder informieren ihre Freunde über ihre Gedanken und Termine. Auch in Deutschland gewinnt Facebook also an Bedeutung, die Zahl an Registrierungen schnellt in die Höhe. Auch immer mehr Unternehmen entdecken Facebook für sich – und das aus gutem Grund: Millionen Nutzer sind auch gleichzeitig Millionen potentielle Kunden, Konsumenten und damit eine Zielgruppe mit Potentialen.

Doch wie bindet man Facebook in seine Marketing-Strategie ein?

Es ist seit geraumer Zeit möglich, Unternehmensseiten auf facebook.com zu erstellen. Hier kann man Firmenmeldungen publizieren und diese mit einem Link, Foto oder Video ergänzen. Die einfache Bedienung und die kinderleichte Vernetzung mit anderen Web 2.0 Portalen erweist sich als besonders attraktiv. So kann man sein Youtube-Video in Facebook integrieren, einen Link zum Produkt einfügen oder eine Foto-Strecke veröffentlichen. Natürlich kann man auch umgekehrt Besucher von Twitter und Blogs auf seinen Facebook-Account führen.

Hat Facebook einen SEO-Nutzen?

Einen direkten SEO-Nutzen in Form eines starken Backlinks hat Facebook nicht, weil alle Links mit einem No-Follow-Attribut versehen sind. Doch da die eigene Facebook-Seite auch bei Google in den Index wandert, kann man seinen Account so weit pushen, dass zusätzliche Besucher über Google den Weg zu Facebook finden und von dort auf die eigene Firmenhomepage weitergeführt werden. Deshalb ist es durchaus zu empfehlen, auf seinen Facebook-Account zu verlinken – und das nicht nur, um diesen bei Suchmaschinen zu pushen. Durch einen verlinkten Facebook-Button auf der eigenen Webseite zeigt man seinen Kunden und Interessenten, dass man mit der Zeit geht und auch in sozialen Netzwerken unterwegs ist. Mit einer gelungenen Präsenz in Facebook bewegt man seine Kunden im besten Falle dazu, zu einem Fan zu werden – Kundenbindung im 21. Jahrhundert.

Die Problematik – und die Lösung

So leicht sich die Theorie immer anhört, so schwierig ist oftmals die Umsetzung. Doch wer sich nicht vor Experimenten scheut, wird ein positives Fazit ziehen können. Interessante Inhalte sind das A und O. Qualität geht vor Quantität. Fassen sie sich kurz, stellen Sie Inhalte ein, die einen Nutzen haben. Stärken Sie Ihre Aussage durch ein passendes Foto, einen Link und / oder ein Video. Versuchen Sie, ihre Fans mit in Unternehmensentscheidungen einzubeziehen. Fördern Sie Interaktivität, sprechen Sie ihre Fans direkt an. Durch die Kommentarfunktion unter jedem eingestellten Link, Video und Beitrag erhalten Sie wertvolles Feedback. Wenn Sie ein neues Produkt auf den Markt bringen, können Sie dies über Facebook „testen“. Fragen Sie Ihre Fans, was Sie davon halten. Das vermittelt das Gefühl, ernst genommen zu werden und verschafft Ihnen ein positives Image. Dialog statt Einbahnstraße: so ließe sich das Patentrezept für einen guten Facebook-Account wohl am kürzesten formulieren.

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6 Kommentare zu "Warum Facebook auch für Unternehmen sinnvoll ist"

  1. Die Nutzerzahlen von Facebook sprechen für sich (200 Millionen). Um eine größere Medienpräsenz und Aufmerksamkeit bei ihren Zielgruppen zu erlangen, müssen Unternehmen ihre Kunden dort abholen, wo sie sich in ihrer Freitzeit aufhalten: in Social Communities. Es ist also ein Umdenken für PR-Abteilungen angesagt.

  2. Saraha SocialWeb | 21. August 2010 um 14:33 |

    Sehr guter Artikel, genau meine Gedankenwelt.

    Nun hätte ich gerne die Sichtweise gewusst zu nach nachstehender Thematik:
    „B2B Suchmaschinen schleudern alle News von Unternehmen ungelesen auf Facebook und Twitter“ – welche Vorteile hat solch eine Vorgehensweise…

    Noch nachstehend meine Sichtweise zum Thema Social Media Marketing:
    Social Media Marketing – ein Marketing-Instrument für Unternehmen „Zeit ist Geld“

    Detaillierte Planungen bei traditionellen Werbekampagnen erzeugen hohe Kosten und welche Wirkung lösen diese bei der anvisierten Zielgruppe aus: „Desinteresse, Kurzlebigkeit und Unverständnis“
    Weshalb: „Wir haben es zunehmen mit einer reizüberfluteten Multimedia-Generation als Endverbraucher zu tun“. Hierbei ist es egal ob es um das Geschäft Business to Business oder Business to Customer geht.
    Jeder Werbeslogan wird kaum noch wahrgenommen und Unternehmen müssen als Folge hohe Werbeeinbußen in Kauf nehmen.

    Was ist angesagt im „Neuen Marketing“ : Begegnung und Kommunikation mit der Zielgruppe – Zeit für Social Media Marketing… Daher kann ich nicht unbedingt hinter dieser Vorgehensweise mancher B2B-Suchmaschinen-Anbieter stehen …
    Freue mich auf Antwort !

  3. Thomas Wunsch | 28. September 2010 um 11:13 |

    Inhaltlich ziemlich dünn.
    Sowas kann man schreiben, muss man aber nicht. Bringt einen inhaltlich nicht weiter.

  4. Es trifft wohl aber nicht auf alle Branchen zu. Ich halte nicht sehr viel davon. Es ist unwahrscheinlich, dass Interessenten plötzlich vom Himmel fallen, nur weil ein Link zu einem Portal der Mail anhängt oder auf der Webseite ist, dessen Betreiber wohl bemerkt außerhalb der EU seinen Sitz hat. Was viele nicht bedenken, hiermit werden u.U. (personenbezogene) Daten in die USA übertragen und dort gespeichert, was einen erheblichen Aufwand (für Firmen) hinsichtlich der Datenschutzgesetze von Bund und Länder mit sich bringt. Ein Aspekt, der nur zu gern vergessen/ignoriert wird. Ähnlich verhält es sich auch mit all den Diensten von Google.

    In meinen Augen versuchen insbesondere die, die eigentlich zuvor nichts erreicht haben, nun hier auf eine Welle aufzuspringen, die weder erfolgsversprechend noch nachhaltig ist – die 90iger haben es gezeigt. Sicherlich wird der vermeintlichen Nutzen gut vermarktet – im wesentlichen von den Anbietern selbst – jedoch wunder dies nicht, denn immerhin verdienen DIE ihr Geld damit. Ich kenne viele so genannte „modern agierende“ Unternehmer, nicht einer hat einen übermäßigen Erfolg zu verbuchen – zumindest keinen, den man hätte nicht auch erzielen können, hätte man Zeit, Geld und Kraft ins Kern geschäft anstatt in soziale Netzwerke investiert.

    Dennoch allen viel Spaß und Erfolg, Facebook, Xing und Google werden es euch (wahrscheinlich nicht wirklich) danken.

    Der Dude.

  5. Ich kann mich dem Kommentar von „Bill Gates“ nur anschließen. Außerdem ist zu bedenken, dass man ja auch noch in anderen Medien bekannt machen muss, dass man jetzt auf Facebook zu finden ist. Also kann ich auch gleich für mein Produkt werben ohne Facebook einzubeziehen. Für alle ohne web 2.0-fähige Webseite ist der Pflegeaufwand auch nicht ohne. Übrigens ist es auch für sehr regionale Produkte völlig unerheblich, ob Facebook weltweit 200 Million Nutzer aufweist; nicht mal die 3,8 Mio. Nutzer in Deutschland sind hier relevant. Der Nutzen liegt hier in der Tat mehr auf der Seite der Betreiber. Und natürlich kann hier nie von objektiven Meinungen gesprochen werden, die veröffentlicht werden. Das ist auch nicht Sinn der Sache. Der Nutzer soll das Gefühl haben, wichtig zu sein und seine Meinung äußern zu können. Inzwischen haben sich aber bereits bestens präparierte Meinungsmacher gebildet, die die „normalen“ Nutzer bestens manipulieren können. Und ein soziales Netzwerk – egal ob virtuell oder physisch – lebt vom Klatsch und Tratsch, das ist doch für die Meisten das Salz in der Suppe.
    Wer aber Spaß an Facebook und Co. hat, dem will ich den nicht vermiesen, nur weil ich Gruppenzwänge hasse!

    Ophelia

  6. Bill Gates | 29. März 2011 um 15:19 |

    Dem nachgeschoben sei, dass ich mich gut erinnere, wie vor 3-5 Jahren eine große Welle aufkam, dass Unternehmen den wahren Erfolg nur finden werden, sofern diese sich in virtuellen Welten einpflegen. Wen ich mich nicht irre, hat wohl jedes Unternehmen jeglichen Cent bereits nachgeweint, den es vor nicht so langer Zeit in 2nd Life und deren Abkömmlinge investiert hat.

    Mit Facebook wird wohl schon bald ein ähnliches Erwachen das Marketing vieler Unternehmen wieder dichter an die Realität rücken. Abgesehen von einigen zwergenhaften Profilneurotikern mit 15cm hohen Absätzen in einigen Versicherungsunternehmen dieser Republik wird wohl niemand einen nennenswerten Betrag (Autos, Häuser, Individualsoftware etc.) investieren, nur weil einer seiner anderen Zwergenfreunde diesem Unternehmen in einem sozialen Netzwerk folgt bzw. dieses gut findet. Es mag sein, dass Klingeltöne derart leichter zu vermarkten sind – von einem allgemeingültigen Marketinginstrument kann jedoch bei weitem nicht die Rede sein.

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