Dreamliner Probleme: Boeing wird mit Flugverbot unter Druck gesetzt

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat ein Machtwort gesprochen: für den „Dreamliner“ von Boeing gilt nun ein Flugverbot, solange die Gefahr für die Passagiere nicht gebannt ist. Der Entscheidung schlossen sich auch europäische und weitere Aufsichtsbehörden an. In der Vergangenheit machte der „Dreamliner“ immer wieder durch Probleme negative Schlagzeilen. So musste beispielsweise eine Maschine in Japan notlanden, nachdem eine Batterie zu schmoren begann. Nur kurze Zeit zuvor brannte die Batterie eines „Dreamliners“ in Boston – die Maschine stand zu dem Zeitpunkt am Boden. Durch das Flugverbot wird der Flugzeughersteller Boeing immens unter Druck gesetzt. Das weltweite Flugverbot schadet dem Konzern natürlich immens, muss aber zum Schutze der Passagiere verhängt werden.

Bekommt Boeing die „Dreamliner“ Probleme in den Griff?

Insgesamt wurden bislang 50 „Dreamliner“ geliefert, die meisten davon werden von japanischen Airlines eingesetzt. Die Boeing 787 galt bislang als Prestige-Bau des Flugzeugherstellers, der die Luftfahrt nach vorne bringen wollte. Ziel der Konstrukteure war es, ein Flugzeug zu erbauen, dessen Betriebskosten aufgrund eines geringeren Treibstoffverbrauches um bis zu zehn Prozent unter denen des Typs 767-300 liegen. Zudem erreicht der „Dreamliner“ eine Reichweite von bis zu 15.000 km. Doch jetzt muss Boeing schleunigst mit einer Lösung her, damit die Maschinen wieder fliegen können. Ob es gelingen wird, die Probleme zeitnah in den Griff zu bekommen?

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