Fall Susanna aus Mainz: wo steckt Ali Bashar?

Polizei sucht mit diesem Bild nach Ali Bashar

Der Fall der vergewaltigten und getöteten Susanna aus Mainz schockt ganz Deutschland. Das 14-jährige Mädchen ist vor ein paar Wochen verschwunden und nicht wieder aufgetaucht. Erst nach Zeugenhinweisen gelang es der Polizei, die Leiche des Mädchens an einer Bahntrasse in Wiesbaden zu finden. Was die Menschen ebenso schockt ist die Tatsache, dass der mutmaßliche Mörder, Ali Bashar, bereits in den Irak geflohen und dort untergetaucht ist. Experten bezweifeln, dass der 20 Jahre alte Mann nach Deutschland ausgeliefert wird. Offenbar konnte er mit seiner Familie aufgrund von unzureichenden Kontrollen am Düsseldorfer Flughafen aus Deutschland ausreisen – und das, obwohl der junge Mann bereits polizeibekannt war.

Was ist im Netz los?

Anhand tausender Kommentar in den sozialen Medien lässt sich ablesen, wie emotional das Thema auf die Menschen wirkt. Schnell entbrennen heftige Debatten über die deutsche Asylpolitik. Einige dieser Stimmen haben wir hier aufgegriffen um zu zeigen, wie kontrovers und heftig das Thema derzeit diskutiert wird:

Wenn ein Mörder aus dem Irak binnen Tagen unbehelligt ins (für ihn sichere) Heimatland ausreisen kann, dann frage ich: warum schaffen wir die Abschiebungen nicht, und wieso ist eine Einreise aus dem Irak zu uns noch ein Asylthema? Quelle: Twitter

Jeder Regierungschef eines jeden europäischen Landes würde sich äußern zum Mordfall Susanna, sein Mitgefühl äußern – und Frau Dr. Merkel – Schweigen – wie immmer. Es ist eine Schande. Quelle: Twitter

Eine junge Frau wird ermordet, der Mörder kann unbehelligt in den Irak ausreisen. Dieses Land ist sowas von am Ende. Ich kann es nicht anders sagen, aber all das dürfte nicht sein. Quelle: Twitter

Wie man an dieser kleinen Auswahl an Kommentaren sieht, sind die Menschen empört darüber, dass es für Ali Bashar so leicht war, Deutschland zu verlassen. Neben dem Schmerz der Eltern über den Verlust ihrer Tochter kommt zusätzlich noch die Fassungslosigkeit dazu, warum der Täter durch seine Flucht vermutlich straffrei ausgehen wird. Hier ist nun die Bundesregierung gefragt, intensive Gespräche mit dem Irak zu führen und die Auslieferung zu fordern.

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