Totale Mondfinsternis im Juli 2018: Blutmond heute Abend beobachten

Die totale Mondfinsternis wird heute Abend, am 27. Juli 2018, über Deutschland zu sehen sein. Gleichzeitig kann man den sogenannten Blutmond bestaunen. Aufgrund des klaren, meist wolkenfreien Himmels werden sich die beiden Phänomene wahrscheinlich gut beobachten lassen. Die totale Mondfinsternis wird in diesem Jahrhundert einmalig bleiben, weswegen ein Blick in den Nachthimmel auf jeden Fall lohnt. Hinzu kommt, dass der Mars der Erde besonders nahe kommt.

Blutmond und Mondfinsternis: was passiert heute Abend?

Der Höhepunkt der Mondfinsternis wird um 22.30 Uhr sein. Sonne, Erde und Mond liegen dann auf einer Linie. Der Mond verschwindet dann in einem Schatten, der durch die von der Sonne angestrahlten Erde verursacht wird. Eine Stunde und 43 Minuten soll das außergewöhnliche und seltene Phänomen andauern. Nur wenige Minuten länger als die Mondfinsternis im Juli 2018 wird die am 9. Juni 2123 dauern. Durch diese Konstellation verändert sich auch die Farbe des Mondes, dessen Oberfläche eine rötliche Färbung einnimmt, weswegen man auch von einem „Blutmond“ spricht.




Mars ist Erde so nah wie nie

Neben der Mondfinsternis gibt es noch mehr zu beobachten: heute Nacht wird der Mars der Erde so nah sein wie kaum zuvor. Die Entfernung zur Erde liegt dann „nur“ noch bei 58 Millionen Kilometern. Dadurch ist er nicht nur groß von der Erde aus zu sehen, sondern auch besonders hell.

Mondfinsternis 2018 fotografieren

Da es sich bei der heutigen Mondfinsternis um ein sehr seltenes Phänomen handelt, wollen viele das Schauspiel fotografieren und für die Zukunft festhalten. Doch wer auf gute Bilder hofft, sollte ein paar grundlegende Tipps beachten:

  1. Eine freie Sicht von Osten bis Süden ist Grundvoraussetzung. Idealerweise stationieren Sie sich da, wo wenige Lichtquellen durch Straßenlaternen etc. sind.
  2. Zur Geltung kommen die Bilder der Mondfinsternis erst, wenn sich noch andere Motive auf den Fotos wiederfinden. Dann lassen sich die Dimensionen besonders gut transportieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Berge oder eine Skyline handeln.
  3. Die Ausrüstung spielt natürlich eine elementare Rolle. Eine hohe Brennweite ist unabdingbar. Ebenso wichtig: ein Stativ. Ein Fernauslöser kann ebenfalls hilfreich sein, um nichts zu verwackeln.

Weitere Details erhalten Sie auch in diesem NASA-Dokument oder auf astronomie.de.

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