Kameraüberwachung bei Schlecker: Mitarbeiterin wendet sich an Stern TV

Eine Schlecker-Mitarbeiterin bemerkte erst vor kurzem, dass Kameras in der Filiale installiert wurden, in der sie arbeitet. Kurzerhand wandte sie sich an Stern TV.

In der Stern-TV-Sendung am 31.3.2010 ging es nicht zum ersten Mal um Schlecker. Bereits vor nicht allzu langer Zeit berichtete das Magazin über Niedriglöhne bei der Kette. Jetzt ein neuer Skandal: der Mitarbeiterin wurde kurzfristig mitgeteilt, dass sie für einen Tag zuhause bleiben kann und den Filialschlüssel für diese Zeit abgeben müsse. Da ihr das seltsam vorkam, schickte sie ihren Sohn an ihrem freien Tag zur Filiale, der bemerkte, dass Kameras installiert wurden.

Als sie daraufhin wieder zur Arbeit erschien, spürte sie die Kameras auf, klebte sie zu und fand auch die Rekorder, auf der die Aufnahmen gespeichert wurden. Da alle Kameras auf die Kassiererin gerichtet waren und bereits vor Ladenöffnung liefen, liegt die Vermutung nahe, dass die Kameraüberwachung nicht der Diebstahlaufklärung, sondern einzig und allein der Bespitzelung der Mitarbeiter dienen soll. Nur wenig später suchte die Frau den Kontakt zu Stern TV, wo auch darüber berichtet wurde. Wie sie im Interview mit Günther Jauch angab, möchte sie nun juristisch gegen Schlecker und die unrechtmäßige Überwachung vorgehen.

Weitere Informationen zu diesem Fall gibt es auf stern.de.

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1 Kommentar zu "Kameraüberwachung bei Schlecker: Mitarbeiterin wendet sich an Stern TV"

  1. Schlecker dreht doch echt am Rad!

    Ich gehe da schon lange nicht mehr einkaufen!

    So wie die ihre Mitarbeiter behandeln, haben die keine Kunden verdient!

    Leute, geht lieber zu Rossmann oder was es sonst noch für Drogerien gibt aber geht nicht mehr bei Schlecker kaufen!!!

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