Karl-Theodor zu Guttenberg will Transparenz schaffen

Karl-Theodor zu Guttenberg

Die Lage spitzt sich weiter zu: nach der Bombardierung eines Tankwagens in Afghanistan soll sogar ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, um den genauen Hergang des Unglücks zu ermitteln.

Auch die Union spricht sich positiv über die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses aus, der sich vor allem mit der Frage befassen soll, ob Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung genaue Informationen über zivile Opfer erhalten hatte oder ob er einige Informationen zurückhielt. Sein Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg versprach eine völlige Transparenz, um die Affäre möglichst schnell zu einem sauberen Abschluss zu bringen.

Bei dem Luftangriff auf einen Tanklaster in Afghanistan gab es mehrere dutzend zivile Opfer. In ersten Statements nach dem Unglück hieß es allerdings, dass nur Taliban-Anhänger ums Leben gekommen seien. Der Luftangriff wurde durchgeführt, weil man einen Anschlag befürchtete.

Derweil steigt vor allem der Druck aus den Reihen der Opposition, die Jung vorwirft, dass er durchaus über zivile Opfer Bescheid wusste. Deshalb werden Forderungen nach einem Rücktritt immer lauter.

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