Fußball WM 2010: Deutschland gewinnt gegen England – Kritik an Schiedsrichter

Lukas PODOLSKI - 01.04.2009 - Pays de Galles / Allemagne - Eliminatoires Coupe du Monde 2010.Photo : Camera Local Caption Photo via Newscom

Es ging um den Einzug ins Viertelfinale und Deutschland hat es geschafft, England in einem grandiosen Spiel zu besiegen. Mit einem 4:1 hat die deutsche Nationalmannschaft bewiesen, dass sie zu den weltbesten Teams gehört. Eine aggressive, aber dennoch wohlüberlegte Spielweise mit Bilderbuch-Pässen und hart erkämpften Toren lassen keine Kritik an der Leistung von Löws Jungs zu.

Getrübt wurde die Stimmung lediglich durch einen schwerwiegenden Fehler des Schiedsrichters Jorge Larrionda. In der 38. Minute erkämpfte sich Frank Lampard den Ball und schoss auf das deutsche Tor. Manuel Neuer schaffte es zunächst nicht, den Ball zu stoppen, der erst an die Latte, dann auf den Boden fiel – eindeutig hinter die Linie. Doch der Schiedsrichter wertete das Tor nicht. Die Wiederholung aus einer anderen Kameraperspektive zeigte jedoch in aller Deutlichkeit, dass es ein Tor hätte sein müssen. Fest steht: solch ein gravierender Fehler darf nicht passieren – vor allem nicht bei einer WM.

Das Spiel Deutschland – England nahm daran letztendlich keinen Schaden: selbst wenn das Tor gewertet worden wäre, hätte Deutschland den Einzug ins Viertelfinale der Fußball WM 2010 geschafft. Man mag sich allerdings nicht ausmalen, wie die Stimmung bei einem Endstand von 2:1 gewesen wäre. Der Fairness halber muss man jedoch von einem 4:2-Sieg sprechen, auch wenn letztendlich die Entscheidung des Schiedsrichters zählt.

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