Dänisches Bettenlager: „Der Daunenkönig“ in der ARD Kritik

Das Dänische Bettenlager ist den meisten Menschen ein Begriff. Es scheint, als handele es sich um den idealen Arbeitgeber. In Dänemark trifft dies auch zu, in Deutschland offenbar nicht – zumindest, wenn man der ARD Doku „Der Daunenkönig“ Glauben schenken darf.

Darin geht man vor allem auf den Umgang mit den Mitarbeitern ein. Ehemalige Angestellte des Unternehmens melden sich zu Wort und geben an, weit unter Tarif bezahlt und zu Überstunden genötigt worden zu sein. Eine Mitarbeiterin beispielsweise wandte sich an eine Gewerkschaft und forderte eine Gehaltsangleichung. Die Folge: ihr wurde gekündigt. Nachdem sie sich erfolgreich wehrte und wieder in ihren Job zurückkehren konnte, folgten Abmahnungen und letztendlich die Kündigung.

Expansion auf Kosten der Mitarbeiter?

Das Dänische Bettenlager steht auf Erfolgskurs. Mehrere tausend Filialen in Deutschland und Dänemark spülen Milliarden in die Kassen. Doch offenbar – so geben es zumindest ehemalige Mitarbeiter zu Protokoll – auf Kosten der Angestellten. Kostendruck treibt das Management dazu, manche Mitarbeiter als billige Praktikanten zu tarnen, Überstunden als Selbstverständlichkeit anzusehen und die Mitarbeiter unter Tarif zu bezahlen. Von Unternehmensseite gab es in der ARD-Doku kein Statement.

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