Team Wallraff – wie schlecht ist das Essen in Großküchen?

Bei Team Wallraff nahmen die RTL-Reporter das Essen in Großküchen unter die Lupe. Günter Wallraff schleuste dazu Kollegen in diverse Großküchen ein, die dort mit versteckter Kamera filmten und die hygienischen Bedingungen dokumentierten. Waren, die das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) deutlich überschritten haben, waren keine Seltenheit. Der Gedanke, dass diese Essen in Schulkantinen und Altenheimen auf den Tisch kommen, vermittelt ein besonders schlechtes Gefühl. Manche Waren lagen bis zu 14 Monate über dem MHD, sodass diese nicht mehr als genießbar einzustufen waren.

Qualitätsverlust durch Kostendruck

Der Wettbewerb unter den Großküchen ist groß. Um die Essen zu einem möglichst günstigen Preis anbieten zu können, werden gerne Waren eingekauft, deren Mindesthaltbarkeitsdatum in nur wenigen Tagen erreicht ist. Der Preisvorteil: bis zu 50 Prozent. Händler bestätigten den Eindruck, dass viele Großküchen ihren Fokus auf Waren legen, die nicht mehr lange haltbar sind, um Geld zu sparen.

Auch in einem Altenheim prüften die Reporter von Team Wallraff das Essen und die Hygiene. Wie auch bei den anderen Tests ließ die Hygiene zu Wünschen übrig. Mahlzeiten lagen über Stunden herum und wurden nicht sachgemäß gelagert. Zudem bewies ein Test, dass teilweise Schimmel auf den Lebensmitteln zu finden war. Bei solchen Anblicken vergeht der Appetit gewiss schnell.

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