„Pi Tag“: Mathematiker feiern auf der ganzen Welt

Mathematiker rund um den Globus feiern heute den „Pi Tag“ zu Ehren dieser ganz besonderen Zahl. Pi beträgt 3,14159265… und brennt sich bereits bei Schülern ins Gedächtnis. Mathematik-Unterricht ist ohne diesen Wert nämlich nicht mehr denkbar.

Dass der „Pi Tag“ ausgerechnet auf den 14.3. fällt, hat seinen Grund. In der amerikanischen Schreibweise heißt das Datum nämlich „3/14“ und stimmt damit mit den ersten Ziffern des Wertes (3,14…) überein. Dieser besondere Tag ist auf den Physiker Larry Shaw zurückzuführen, der den Tag bereits vor 22 Jahren ins Leben rief. Am „Pi Tag“ wird traditionell ein runder Kuchen gegessen.

Pi beschreibt das Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser. Ein exakter Wert ist der Kreiszahl jedoch nicht zuzuordnen, da sie unendlich lang ist. Deswegen spricht man gerundet nur von etwa 3,14.

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3 Kommentare zu "„Pi Tag“: Mathematiker feiern auf der ganzen Welt"

  1. Siegfried Herrmann | 14. März 2010 um 17:25 |

    Heute ist 3.14 und das sind die ersten drei Ziffern der Kreiszahl Pi. Die schönste Gleichung der Mathematik enthält natürlich auch die Zahl Pi. Die Gleichung lautet:
    e hoch (Pi * i ) + 1 = 0

    Alle wichtigen Zahlen treten auf und die Addition, die Multiplikation und das Potenzieren sind die drei wichtigsten Verknüpfungen und die Gleichheitsrelation schließt das schön zusammen.
    Der Beweis ist ganz einfach. Man setzt in die Eulergleichung e hoch ( i * x ) = cos ( x ) + i * sin ( x ) für x = Pi (= 180° ) ein und erhält auf der rechten Seite für den ersten Summanden – 1 und der zweite Summand verschwindet. qed.

  2. Wilhelm Hohnrath | 14. März 2010 um 18:50 |

    Bezugnehmend auf den „PI Tag“ möchte ich Ihnen eine Frage
    stellen welche sich aus einem vorangegangenen Gespräch mit
    einem Dreher ergab.Ich behauptete darin,dass es nichts abso-
    lut Rundes gibt,da die Zahl PI (3,141592 usw.)endlos ist und
    es sich somit bei etwas angeblich rundem um unendlich viele
    Ecken handelt.Dies bestritt der Dreher.Wer liegt richtig?

    Über eine klärende und erklärende Antwort würde ich mich sehr
    freuen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Wilhelm Hohnrath

  3. Frank Matthes | 14. März 2010 um 22:35 |

    Ich glaube, das der Dreher Recht hat. Ein einfaches Beispiel ist ein Bleistift, der an einem Bindfaden um einen Mittelpunkt geführt wird. Wichtig ist dabei nicht pi sondern nur der konstante Abstand zum Mittelpunkt, der ja durchaus eine reale Zahl sein kann

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