Der Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen schockte die Menschen in der ganzen Welt. Heute eilte eine weitere Schreckensnachricht durch die Medien: bei der Absturzursache handelte es sich nicht etwa um ein technisches Problem oder einen plötzlichen Wetterumschwung, sondern um eine geplante Tragödie. Andreas L., der Copilot auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf, steuerte die Maschine bewusst in den Tod. Zu dieser Erkenntnis kamen die französischen Ermittler nach Auswertungen der Aufzeichnungen.

Wie kam es zu dem Absturz?

Kurze Zeit nach Erreichen der Reiseflughöhe soll der Pilot seinem 27 Jahre alten Copiloten das Kommando übergeben und das Cockpit verlassen haben. Dieser hielt die Maschine vorerst auf Kurs, bis er um 10.31 Uhr plötzlich den Sinkflug einleitete und die Tür zum Cockpit versperrte. Der Pilot, der den Sinkflug bemerkte und den nahenden Absturz ahnte, versuchte ins versperrte Cockpit zu gelangen – ohne Erfolg. Seit dem 11. September 2001 gelten in Flugzeugen besondere Sicherheitsvorkehrungen. Im Zuge dessen sind die Cockpit-Türen verriegelt und zudem verstärkt worden, sodass sie von außen nicht aufzubekommen sind. Eigentlich eine Sicherheitsvorkehrung, die im aktuellen Fall des Germanwings Absturzes jedoch ihr Ziel verfehlte.

Aussagen der französischen Staatsanwaltschaft zufolge prallte die Maschine zehn Minuten nach Einleiten des Sinkfluges gegen den Felsen und zerschellte. Kurz zuvor waren noch Schreie der Passagiere auf dem Stimmrekorder zu hören. Sekunden später waren 150 Menschen tot. Andreas L., der aus Montabaur stammte, hat bis zum Todesflug 630 Flugstunden absolviert.

Germanwings schreibt auf seiner Webseite unter anderem: „Wir müssen heute fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass unser in Südfrankreich verunglücktes Flugzeug offenbar absichtlich zum Absturz gebracht worden ist – mutmaßlich durch den Co-Piloten des Fluges 4U9525. Aufnahmen des Voice Recorders legen nach der Einschätzung der französischen Behörden nahe, dass der Kapitän nach Erreichen der Reiseflughöhe das Cockpit für kurze Zeit verlassen hat und anschließend nicht mehr zurückkehren konnte.“

Meinungen und Kommentare zum Absturz

Die Bestürzung über die Tragödie ist enorm. Viele Menschen verleihen ihrer Trauer, Angst und Wut in sozialen Medien Ausdruck. Eine Twitter-Nutzerin schreibt beispielsweise: „Und wenn der Co-Pilot doch nicht bei Bewusstsein (z.B. durch Unterzuckerung, epileptischen Anfall, o.ä.) war?!“ Auch zahlreiche Prominente melden sich zu Wort, wie z.B. Bundesminister Heiko Maas via Twitter: „Die Neuigkeiten sind schlicht unvorstellbar.“

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Ein Gedanke zu „Copilot Andreas L. verursachte Germanwings Absturz – Meinungen und Kommentare“
  1. Habe gerade das Foto des Co-Piloten auf Bild.de gesehen. Sorry, da muss man kein Psychologe sein – dieser Mensch hätte von mir niemals einen Pilotenschein bekommen, der Gesichtsausdruck sagt eine Menge über das Innere des Menschen aus! Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

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