Aktuell: Fluglotsenstreik im Oktober 2011 kann zu Ausfällen führen

FlugzeugDie Fluglotsen in Deutschland haben sich für einen Streik ausgesprochen, der bereits an diesem Mittwoch für erhebliche Verspätungen und Ausfälle im Flugverkehr sorgen könnte. Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) wies das von der Deutschen Flugsicherung vorgelegte Angebot zurück. Allerdings gilt der Fluglotsenstreik 2011 noch nicht als besiegelt, da noch ein Vermittlungsversuchs des Schlichters Volker Rieble abzuwarten ist.

Was fordern die Fluglotsen eigentlich? Diese Frage dürften sich in diesen Tagen wohl viele stellen. Aktuell sieht es so aus, dass die Fluglotsen eine Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent über zwölf Monate fordern. Die Flugsicherung jedoch ist nur zu einer Erhöhung der Tarifgehälter ab 1.8. um 3,2 Prozent plus eine Einmalzahlung in Höhe von 0,8 Prozent des Jahresgehaltes bereit. Vom 1. 11.2012 würden die Gehälter um weitere zwei Prozent steigen, hieß es. Eigentlich sollte der Fluglotsenstreik schon am morgigen Dienstag begonnen werden. Doch da ein Streik mindestens 24 Stunden im Voraus angekündigt werden muss, wird der Dienstag zu einem unrealistischen Datum. Somit wird es den Fluglotsenstreik – wenn überhaupt – ab Mittwoch geben. Reisende müssen sich dann auf Verspätungen und zahlreiche Ausfälle gefasst machen.

Nachtrag : So wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nun bekannt gab, ist der Streik vorerst vom Tisch. Für Mittwoch sind weitere Gespräche geplant, sodass ein Fluglotsenstreik erst einmal nicht zu befürchten ist.

Am Mittwoch, 12. Oktober 2011, fand erneut ein Vermittlungsgespräch statt, in dem sich GdF und DFS einigten. Einen Streik der Fluglotsen wird es somit nicht geben.

Ähnliche Beiträge:

6 Kommentare zu "Aktuell: Fluglotsenstreik im Oktober 2011 kann zu Ausfällen führen"

  1. Wer zwischen 5500 und 8500 € verdient (bekommt) und sich mit 4% Erhöhung nicht zufrieden gibt der soll in ein anderes Land gehen und schauen was er da bekommt anstatt hier tausenden Urlaubern die deren Gehalt mit zahlen den Urlaub zu versauen !!! IDIOTEN !

  2. Gerhard Sch. | 12. Oktober 2011 um 08:24 |

    Liebe Fluglotsen und deren sogenannte Vertreter!

    Ich schreibe diese Zeilen als unheilbar kranker Mensch der sich nach langer Zeit einmal einen Urlaubsflug mit Lufthansa von meiner kargen Pension abgespart hat. Gratulation, ihr habt mir disen Urlaubsflug schon vor Antritt verdorben. Liebe Fluglotsen, ihr verdient doch genug, seid dankbar das ihr gesund seid!!!

  3. Dem stimme ich voll zu !!!

    Da spart man ein Jahr auf den Urlaub und wenn die am Dienstag streiken, werde ich zur Sau. Ich kann nix dafür dass die, ihrer Meinung nach zu wenig kriegen, also brauchen sie’s auch nicht an mir auszulassen

  4. Haben die Gewerkschaftler eigentlich auch mal an die Familien gedacht, die vielleicht 1 x im Jahr Urlaub machen können.
    Die Gehälter der Lotsen sind ja wirklich nicht gering.
    Steht das in einem Verhältnis zum Normal-Verdiener.

    Ich hoffe, das der Streik nicht stattfindet, da ich nicht weiss, wie ich das der Familie, die in Urlaub fliegen wollte, beibringen soll.

  5. Hallo, ich finde es gut, das nicht das gesamte Volk ausgebeutet werden kann und es noch wenige starke Arbeitnehmer Vertretungen gibt, welche ihre Interessen durchsetzen kann. Ansonsten glaubt ja das dumme Volk das es richtig ist das die Löhne und Gehälter immer weiter nach unten gehen müssen.

  6. Herzlichen Dank,
    das ganze Jahr arbeite ich mit 40 Stunden die Woche meine Überstunden lasse ich auszahlen damit ich mir einen schönen Urlaub in den Herbstferien mit meinen Kindern gönnen kann.
    Und dann das .In den Ferien ist der Urlaub sowieso teurer und dann auch noch Streikandrohung.DAnke ihr macht mein Leben in der trettmühle noch ein wenig lebensunwerter

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Mit dem Abschicken Ihres Kommentars stimmen Sie zu, dass der angegebene Name und die E-Mail-Adresse mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Jedem Besucher dieser Webseite angezeigt werden nur der angegebene Name, der Kommentar und der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.