Hochwasser Dresden und Halle 2013: aktuell steigende Pegel an Saale und Elbe

Tagelang hat es im Osten und Süden Deutschlands geregnet, sodass sich das Hochwasser nun entlang der Saale und Elbe in Richtung Norden fortbewegt. In Halle musste am Mittwoch ein Damm aufgegeben werden, der den Vorort Neustadt vor den Fluten schützen sollte. Die Folge: das Wasser strömte in die Stadt und flutete die Straßen. Zuvor wurden die Bewohner dazu aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Der Pegel in Halle an der Saale soll Medienangaben zufolge seit Jahrhunderten nicht mehr so hoch gewesen sein wie aktuell im Juni 2013. Insgesamt mussten rund 30.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Hochwasser Dresden 2013: Höchststand am Donnerstag

In Dresden ist das Schlimmste noch nicht vorbei. Am Donnerstag soll das aktuelle Hochwasser 2013 seinen höchsten Stand erreichen. Die Elbe wird aber wohl den Wasserstand von 9,40 m aus dem Jahr 2002 nicht übersteigen. Einschätzungen zufolge soll der Pegel bis maximal 8,70 m gehen. Nach dem verheerenden Hochwasser in Dresden vor elf Jahren investierte die Stadt 130 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen, die sich jetzt zumindest teilweise auszahlen. Der Schutz der Innenstadt könnte dank der Maßnahmen glücken. Dennoch stehen Teile Dresdens unter Wasser, Menschen mussten ihre Häuser verlassen und tausende sind ohne Strom.

Soldaten kämpfen gegen Hochwasser 2013

Ob Dresden, Halle oder weitere Städte entlang der Elbe und Saale: die Hochwasser-Gefahr ist noch lange nicht vorbei. Zusätzlich zu den sonstigen Rettungskräften sind 5.600 Soldaten im Einsatz, um zu helfen. Wie schlimm das Hochwasser am Donnerstag in Dresden wird, hängt auch davon ab, wie viel Wasser aus Tschechien nach Sachsen fließt. Sicher ist man sich nur, dass die Pegel in Dresden, Halle und weiteren Städten in der Region ansteigen werden.

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1 Kommentar zu "Hochwasser Dresden und Halle 2013: aktuell steigende Pegel an Saale und Elbe"

  1. JHAM Jansen | 6. Juni 2013 um 11:46 |

    Liebe Leute,
    Wir leben mit und bekommen Gänzehaut von allem was mann sieht. Fürchterlich das mann in relatif kurzer Zeit auf neuem heimgesucht wird von dieser Kastastrophe.
    Wir waren öfters zu Gast in Dresden und Umgebung (bis nach Bad Schandau)und spüren es also von sehr nah.
    Möge alle die Kraft finden Ihre herrliche Umgebung und Eigentümer wieder her zu stellen.
    JHAM Jansen, Niederlande

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