Russland: Meteorit im Ural fordert bis zu 1000 Verletzte

Es ist erst wenige Stunden her, dass ein Meteorit Russland überraschte und mit immenser Geschwindigkeit in der Nähe einer Kleinstadt im Ural zu Boden ging. Offenbar verglühte der Meteorit beim Eintritt in die Erdatmosphäre, sodass nur kleine Brocken herunterschossen. Schätzungen zufolge sei der größte Brocken gerade mal ein bis zwei Meter im Durchmesser gewesen. Aufgrund der äußerst hohen Geschwindigkeit von mehreren zehntausend Stundenkilometern folgten dennoch eine heftige Druckwelle und ein lauter Knall. Zunächst war die Rede von 400 Verletzten, inzwischen sprechen manche Quellen von bis zu 1.000 Verletzten. Durch zersplitterte Glasscheiben zogen sich die meisten Menschen Schnittverletzungen zu. Wie durch ein Wunder scheint bei dem Niedergang des Meteoriten über dem Ural kein Mensch ums Leben gekommen zu sein.

Meteorit Ural: keine Chance auf Früherkennung

Aufgrund der geringen Größe des Meteoriten, der über Russland zu Boden ging, konnten Wissenschaftler keine Warnung herausgeben. Der Himmelskörper war einfach zu klein, als dass man ihn hätte sehen können. Wissenschaftlern zufolge müsse der Meteorit einen Durchmesser von mindestens 30 Metern haben, damit man ihn frühzeitig erkennen kann.

Auch wenn der Meteorit über Russland erheblichen Schaden herbeiführte, braucht man dennoch keine Angst zu haben. Solche Himmelskörper gehen zwar regelmäßig auf die Erde nieder, landen aber meist im Ozean oder in unbewohnten Gebieten. Wäre der Meteorit im Ural direkt auf eine Stadt getroffen, hätte es vermutlich einige Todesfälle gegeben. Diverse Videos von Amateurfilmern geben einen Eindruck von der Intensität des Aufpralls.

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