Überschwemmungen in Niederbayern fordern Todesopfer

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Niederbayern ziehen die Rettungskräfte eine erste, traurige Bilanz. Mindestens vier Menschen sind im Landkreis Rottal-Inn ums Leben gekommen. Drei Tote fanden Taucher in einem überschwemmten Haus in Simbach am Inn, ein Ort, der besonders schwer vom Hochwasser getroffen wurde. Die drei Frauen im Alter von 28, 56 und 78 Jahren konnten den Fluten nicht mehr entkommen und nur noch tot geborgen werden. Ein weiteres Opfer wurde in Julbach gefunden. Nach Polizeiangaben wurde die 80 Jahre alte Frau in einem Bach entdeckt.

Weitere Tote nach Überschwemmungen in Niederbayern?

Womöglich könnten noch weitere Menschen dem Hochwasser in Niederbayern zum Opfer gefallen sein. Wie die Polizei mitteilte, werden noch vier Menschen vermisst, zwei Männer und ein Ehepaar.

Zahlreiche Ortschaften in Niederbayern wurden von den heftigen Fluten überrascht. Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage in Simbach am Inn, wo sich eine schlammige Flutwelle ihren Weg durch den Ort bahnte und für Verwüstung sorgte. Häuser wurden geflutet, Autos mitgerissen und Straßen zerstört.

Hier musste unter anderem eine Asylbewerberunterkunft geräumt werden. Zahlreiche Straßen brachen ein oder wurden überflutet, sodass der Zugang zum Ort erschwert wird. In Wittibreut wurde eine Brücke weggerissen und in Tann und Zimmern ist die Situation aktuell ebenfalls sehr angespannt.

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