Chile: Rettung der Bergleute geglückt – Chaos vor Ort

Endlich konnte die Rettung der Bergleute in Chile beginnen. Endlose zehn Wochen waren die Kumpel in fast 700 Meter Tiefe gefangen. Nur ein winziger Schacht ermöglichte es den 33 Männern, Kontakt zur Außenwelt aufzubauen. Endlich gelang es den Rettungskräften, die eingeschlossenen Männer durch eine enge Röhre nach oben zu holen. Dort wurden sie von ihren Familien und tausenden Journalisten empfangen. Die Rettung der Bergleute in Chile dauert zum aktuellen Zeitpunkt noch an. Im Laufe des heutigen Tages sollen aber auch die restlichen Männer nach oben geholt werden.

Die Euphorie und Freude über die geretteten Bergleute wird allerdings ein wenig getrübt: die Männer und deren Familien haben darum gebeten, erst einmal in Ruhe gelassen zu werden. Stattdessen stürmten Reporter aus der ganzen Welt auf die Angehörigen der Bergleute zu und wurden untereinander sogar handgreiflich. Jeder wollte ein perfektes Bild schießen oder mit der Kamera am besten positioniert sein. Dabei kam es auch zu Rangeleien zwischen den Familien und den Medienvertretern.

Die geretteten Bergleute dürften allerdings noch lange in der Öffentlichkeit stehen. Die gesamte Aktion soll verfilmt werden, Bücher werden geschrieben und die Männer werden noch lange Zeit Interviews geben. Zumindest wird dies dafür sorgen, dass die Bergleute finanziell enorm profitieren werden.

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