Stuttgart 21: Bahnchef Rüdiger Grube schließt Kostensteigerung nicht aus

STUTTGART, GERMANY - SEPTEMBER 03: A protestor blows a horn during a demonstration against the 'Stuttgart 21' construction project by German state rail carrier Deutsche Bahn at the Schlosspark garden on September 3, 2010 in Stuttgart, Germany. Deutsche Bahn has announced it will now begin the first phases of construction for the project, which will eventually replace the current train station building with an underground station and replace rail lines leading out of the city with high speed track. Critics are furious over skyrocketing costs and the demolition of the current historic station. (Photo by Miguel Villagran/Getty Images)

Kein anderes Bauprojekt war bislang so umstritten wie Stuttgart 21. Grund für die massiven Proteste waren die hohen Kosten, die in keiner angemessenen Relation zum Nutzen des Milliardenprojektes stünden. Jetzt hat Bahnchef Rüdiger Grube durchsickern lassen, dass eine weitere Kostensteigerung nicht auszuschließen sei.

Er betonte aber, dass die bisherigen Kostennennungen realistisch seien. Darin geht die Bahn von rund 4,1 Milliarden Euro für den Umbau des Bahnhofes aus. Allerdings seien die Sicherheitsvorschriften im Tunnelbau strikter geworden, was höhere Baukosten zur Folge habe. Unteressen reißen die Proteste gegen Stuttgart 21 nicht ab: am Freitag demonstrierten nach Veranstalterangaben 69.000 Menschen gegen das Großprojekt, das eine ganz Stadt zu spalten scheint. Die Proteste verliefen friedlich, nennenswerte Zwischenfälle wurden nicht verzeichnet.

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1 Kommentar zu "Stuttgart 21: Bahnchef Rüdiger Grube schließt Kostensteigerung nicht aus"

  1. wenn man seriös und glaubwürdig ist kann man bei so einem Riesenprjekt Kostensteigerungen nicht ausschließen.

    Ich bin bereit auch höhere Steuern zu zahlen wenn notwendig, falls Stuttgart einen modernen bahnhof bekommt mit schnellen Verkehrsverbindungen, Anschluß an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Die nachfolgende generation wird uns dankbar sein.

    Auch wenn einige Gegner glauben das sich das Projekt nicht lohnt- sie können es nicht nachweisen. Es ist kaum mnmöglich über einen Zeitraum von 30 Jahren eine realistische Wirtschaftlichkeitsrechnung zu machen.

    Wenn wir Stuttgarter nicht mit der Zeit gehen und beschließen ein Baustopp dann ist der Schaden enorm.
    Wir bekommen vom Bund kein weiteres Infrastrukturprojekt. Das können wir uns abschminken. DAs Geld wird in andere Projekte und es werden die ICE’s von Frankfurt nach München an Stuttgart vorbei fahren.

    Wie froh sind wir heute das wir die S-bahn haben, Vor 40 Jahren gingen die gegner auf die Straße wegen Sicherheitsbedenken usw und hatten unrecht.

    Im Falle eines Baustopp, wer zahlt die Baustoppkosten ?
    Ich will nicht mit meinen Steurn zahlen. Es sollen die Verursacher das tun- Es gibt eine ausführliche Liste von 54.000 Unterschriften- .

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