Transaktionssteuer: Angela Merkel will sie nicht, Horst Seehofer will sie

Die Transaktionssteuer, die Spekulanten Einhalt gebieten soll, spaltet derzeit die Politik. Während sich Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich gegen die Einführung einer Transaktionssteuer ausspricht, besteht der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer „ohne wenn und aber“ auf deren Einführung.

Angela Merkel lehnt die Transaktionssteuer vor allem deswegen ab, weil sie nur etwas bringe, wenn sie international eingeführt werde. Das Agrument für die Einführung einer solchen Steuer wäre in erster Linie, dass Banken künftig an den Kosten der Wirtschaftskrise, die sie zum Teil mitverschuldet haben, beteiligt werden. Hoch spekulative Geschäfte würden in einigen Fällen nicht mehr rentabel sein, was die Wirtschaft schützen soll. Außerdem würde die Staatskasse um einige Milliarden Euro aufgebessert werden, sodass Steuererleichterungen für den Bürger gar nicht mehr so abwägig werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht jedoch nach wie vor die Nachteile einer Transaktionssteuer und möchte sie deshalb nicht einführen. Damit stößt sie nicht nur in der CSU, sondern auch in der gesamten Opposition auf starken Widerstand.

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