DSDS 2010: Céline und Florian als Kontrast-Kandidaten

Das gestrige DSDS Casting brachte wieder viele unterschiedliche Typen hervor. Von talentfreien Hinterweltlern bis hin zu potentiellen Stars war mal wieder alles dabei.

Das Konzept von DSDS überzeugt auch in diesem Jahr wieder durch Talente, peinliche Auftritte und herbe Schicksalsschläge. Letzteres traf unter anderem auf die 16-jährige Céline Denefleh zu, die eine Herzrhythmusstörung hat und nun einen Defibrillator in der Brust mit sich tragen muss. Selbstverständlich nimmt die Jury auch darauf Bezug, auch wenn es mit ihren gesanglichen Qualitäten nicht wirklich was zu tun hat. Doch die waren erstaunlich gut und verhalfen ihr – sicher auch wegen ihres guten Aussehens – in den Recall. Auf einer Tätowierung hat sie ihren Herzschlag abbilden lassen, was der Jury gleich auffiel. So wurde erstmal über ihre Krankheit geplaudert – das bringt ja bekanntlich Quote!

Auch der traditionelle Bayer Florian spiegelte die Kandidaten-Vielfalt bei DSDS 2010 wieder. In Lederhose und mit einem ordentlichen bayerischen Akzent versuchte der 15-Jährige sein Glück, scheiterte jedoch kläglich. Was ihn bewogen hat, am Casting teilzunehmen, dürfte vielen Zuschauern verschlossen geblieben sein. Vielleicht war es ja seine Mitgliedschaft in einer Blaskapelle, durch die er sich einredete, musikalisch zu sein.

Immer wieder muss man sich über den Mut und die enorme Selbstüberschätzung der Kandidaten wundern. Vor allem ist es aber faszinierend, dass selbst Eltern, Geschwister oder Partner von deren Talent fest überzeugt sind. Objektivität? Fehlanzeige.

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