FIFA Fußball-Weltmeisterschaft: Nelson Mandela sagt Eröffnungsfeier ab

LONDON - JULY 10:  International humanitarian and former South African president, Nelson Mandela (L) waves to the crowd as he arrives at the Queen Elizabeth II Conference Hall July 10, 2003 in London, England.  Mandela was to give a lecture in aid of the British Red Cross, praising their work and highlighting HIV and AIDS issues. (Photo by Scott Barbour/Getty Images)

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wird gleich zu Beginn von einem tragischen Ereignis überschattet. Kurz vor der Eröffnungsfeier in Johannesburg erfuhr der 91-jährige Nelson Mandela vom plötzlichen Tod seiner Ur-Enkelin Zenani, die erst vor kurzem ihren 13. Geburtstag feierte.

Das Mädchen kam bei einem Autounfall ums Leben, nachdem sich der Wagen bei Soweto überschlagen hatte. Die Fahrerin des Wagens wurde festgenommen, weil sie den Unfall alkoholisiert verursacht hatte. Ihr droht nun eine Klage wegen fahrlässiger Tötung. Zenani war auf dem Rückweg vom WM-Auftaktkonzert, als sich der folgenschwere Unfall ereignete. Neben dem FIFA-Präsidenten und dem Präsidenten von Südafrika zeigte sich auch die gesamte Bevölkerung bestürzt. Die Familie des Opfers bittet nun um Respektierung der Privatsphäre, damit Nelson Mandela und dessen Familie in Ruhe trauern können.

Seit Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft kam es jedoch zu weiteren schweren Unfällen in Südafrika, bei denen unter anderem drei englische Touristen starben.

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