Élysée-Vertrag 1963 bis 2013: ein Tag von großer Bedeutung

50 Jahre ist es her, dass der Élysée-Vertrag am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde, um die beiden Länder nach langer Feindschaft und katastrophalen Kriegen wieder einander näher zu bringen. Die Unterzeichnung des Vertrages fand damals im Pariser Élysée-Palast statt, der dem Vertrag deshalb seinen Namen gab. Im Zentrum des Abkommens stehen die deutsch-französische Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen sowie regelmäßige Treffen der Regierungschefs.

50 Jahre Élysée-Vertrag 2013 in Berlin gefeiert

Heute vor 50 Jahren wurde der Élysée-Vertrag geschlossen, was heute in Berlin gefeiert wurde. Zu den Feierlichkeiten begrüßte Bundeskanzlerin Angela Merkel den französischen Staatspräsidenten François Hollande, mit dem sie sich für eine gemeinsame Überwindung der Finanzkrise aussprach. Vertieft werden soll auch die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik. Auch im Bereich der erneuerbaren Energien gaben beide Staaten an, noch besser zusammenarbeiten zu wollen.

Auch wenn Merkel und Hollande nicht immer den gleichen Standpunkt vertreten, gelten die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich als besser denn je. Nicht zuletzt wegen des Vertrages von 1963 arbeiten beide Staaten kontinuierlich an einer Verbesserung der Beziehungen. 50 Jahre ist es nun her, dass aus Feindschaft Freundschaft wurde – ein Grund zum Feiern.

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