Hartz IV Debatte – bekommen Langzeitarbeitslose zu viel?

Die Diskussionen über Hartz IV nerven schon langsam. Während Guido Westerwelle striktere Maßnahmen im Umgang mit Langzeitarbeitslosen fordert, streben die Grünen nach einer Erhöhung von Hartz IV.

Der Begriff „Sozialschmarotzer“ hält immer häufiger Einzug in den deutschen Sprachgebrauch, wenn es um Langzeitarbeitlose geht. Das Bild eines faulen, zigarettenrauchenden Faulpelzes wird fälschlicherweise als Repräsentant für alle Hartz IV Empfänger gesehen. Zugegeben, in manchen Fällen stimmt das auch. Und gegen diese Fälle möchte die Bundesregierung vorgehen.

„Arbeit muss sich wieder lohnen“ – dieses Zitat ist gerade in den letzten Wochen immer wieder durch die Medien gegangen. Damit einher geht die Forderung, dass jemand der arbeitet mehr haben muss als jemand, der nicht arbeitet. Soweit so gut. Aber wie weit kann man Sozialleistungen beschränken? Wie viel braucht man mindestens zum Leben? Genau in diesen Fragen liegt die Schwäche von Hartz IV. Ein kaum bewegliches System, das nur äußerst schwach auf die individuellen Lebensverhältnisse eingeht, kann nicht gerecht sein.

Aber was meinen Sie: bekommen Hartz-IV-Empfänger in der Summe zu viel Unterstützung? Oder muss man die Regelsätze anheben? Ist es fair, Langzeitarbeitslose, die ihren Pflichten nicht nachkommen, zu sanktionieren und ihnen Leistungen zu kürzen?

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3 Kommentare zu "Hartz IV Debatte – bekommen Langzeitarbeitslose zu viel?"

  1. Eulemann | 2. März 2010 um 21:41 |

    Es wird zeit hartz 4 muss weg
    der staat macht uns in die armutfalle
    Klaut unser arbeit und unser geld
    die uns zusteht

    der staat ist ein verbrecher geworden
    Sklaven job wollen sie treiben um
    dort zur arbeiten gehen

    wo leben wird denn
    römerzeit oder kaltesklaven zeit

  2. Wenn Arbeitnehmern mit schlechtem Gehalt das Geld schon nicht richtig zum Leben reicht wie soll dann ein Hartz-IV-Empfänger, der noch weniger hat, zu viel bekommen?

  3. Erika Schmidt | 3. März 2010 um 09:45 |

    Von wegen zu viel……
    Ich wohne in einer 71qm großen Wohnung und zahlte zu der Zeit 421 Euro warm (heute 425), da diese Wohnung
    natürlich viel zu groß ist für eine Person, der Preis ist ja scheinbar egal, verlangte das Jobcenter daß ich in eine
    kleine Wohnung ziehe. Ich fand aber keine um 225 Euro kalt.
    Also habe ich Klage eingereicht,da mir mein Geld gekürzt wurde und auch es auch heute immer noch so ist.
    Dieser „nette“ Richter Herr B. hat dann entschieden ich solle in ein 18 qm – Zimmer ziehen, so da war die Sache erledigt…….Toll mit 51 Jahren in ein Studentenzimmerchen ziehn….. das ist ja wohl der Hammer.
    Außerdem weigert sich das Jobcenter, sollte ich eine kleine Wohnung finden, mir einen Umzug zu bezahlen…….

    Natürlich lebe ich immer noch in dieser Wohnung, mein Geld ist immer noch gekürzt. Wie soll ich auch eine kleine Wohnung in Reutlingen um 225 Euro kalt finden?
    Wenn alle Fixkosten abgezogen sind habe ich im Monat noch 145 Euro zum leben. Jetzt fehlt nur noch der Krankenkassen – Zusatzbetrag. Wie soll das weitergehen?

    Es wird auch Zeit daß diese Hetze gegen die Hartz IV – Empfänger aufhört, es sollte lieber darüber geschrieben werden wie man vom Jobcenter behandelt wird…….
    Die große Mehrzahl der Hartz IV – Empfänger sind ehrlich und wollen auch wirklich arbeiten.

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