Stuttgart 21: Demo verlief friedlich, Gegner über Polizei empört

KARLSRUHE, GERMANY - MARCH 19: Stefan Mappus and Susanne Verweyen-Mappus arrive for the Radio Regenbogen Award at the Schwarzwaldhalle on March 19, 2010 in Karlsruhe, Germany. (Photo by Sascha Baumann/Getty Images)

Die Demo gegen „Stuttgart 21“ am gestrigen Freitag verlief friedlich. Mehrere zehntausend Gegner des sehr umstrittenen Bahnprojektes fanden sich am Schlossgarten ein und verliehen ihrem Protest eine Stimme. Auch wenn es gestern glücklicherweise zu keinen Zwischenfällen kam, sitzt die Wut der „Stuttgart 21“ Gegner nach der Demo am Donnerstag noch immer tief.

Da gerieten nämlich Polizei und Demonstranten am Schlossgarten aneinander. Bei den Auseinandersetzungen, bei denen die Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray vorging, wurden 130 Menschen verletzt. Unter den Verletzten befanden sich auch sechs Polizisten. Die baden-württembergische Landesregierung gerät seitdem besonders in die Kritik. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) verteidigte jedoch den Einsatz der Polizei und hält weiterhin an der großen Bedeutung von „Stuttgart 21“ fest.

Schon längst sind die erheblichen Kontroversen um „Stuttgart 21“ ein bundesweites Problem geworden. Schließlich stehen die nächsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg an und es liegt nahe, dass die CDU schlecht abschneiden wird. Angela Merkel gerät damit in Bedrängnis und muss versuchen, Schadensbegrenzung zu betreiben. Angesichts der enormen Masse an Gegnern des Projektes und der bundesweiten Aufmerksamkeit dürfte das Projekt für einen nicht zu unterschätzenden politischen Schaden der CDU führen.

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3 Kommentare zu "Stuttgart 21: Demo verlief friedlich, Gegner über Polizei empört"

  1. Karl Thieltges | 2. Oktober 2010 um 11:31 |

    Guten Tag,was sind das für Eltern die ihre Kinder mit auf eine Demo mit nehmen,da kann man nur den Kopf schütteln,ich finde abscheulich das der Grüne Kretschmar mit seinem dummen Gerede une Hand und Fuß noch Oel ins Feuer gießt,genauso der SPDler
    Boss,immer um den heißen Brei reden,keiner von diesen Herrn hat den Mut zu sagen,wenn
    wir der Landtagswahl gewinnen machen wir Stuttgart21 rückgängig weil sie genau wissen das dies nicht geht.Ich finde es sehr schäpig und ohne Carakter so eine Demo
    mit zu steuern nur um des Wahlkampfs willen,solche Politiker werden auch noch vom Steuerzahler bezahlt,der Grünen Chef ösmir reißt in Berlin auch den Mund weit auf,vor Zwei Jahren war er noch wek vom Fenster,weil er Betrogen hatte,nun ist er wieder voll im Geschäft,da sieht man mal wieder Politik ist ein schmutziges Geschäft
    und manche Politiker sind sehr schmutzig,Thieltges

  2. Cem Özdemir ist zurückgetreten, wegen der Bonusmeilen, die ihm nicht zugestanden waren. Die Grünen wollen ja aus dem Projekt aussteigen. Das soll dann 500 Millionen Euro kosten. Da der neue Bahnhof mitsamt der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm aber unterm Strich mindestens 7 Milliarden Euro kosten wird (vermutlich sind es weitaus mehr!), wäre das zumindest ein Ende mit Schrecken! Das Versprechen können die Grünen nicht brechen, denn das würde durchaus das Garaus der Partei bedeuten.

  3. Die Bundesrepublik ist eine demokratische Verwaltung. Das Volk bekennt sich aber zu den Menschenrechten. Demokratie ist nicht identisch mit den Menschenrechten.

    Das ist seit 1950 falsch umgesetzt worden. Geh denken….

    Informationen im Deutschlandanzeiger.

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