Mainz bleibt Mainz 2013: wer war bester Redner der Fernsehsitzung?

Am Freitagabend war es wieder soweit: bei „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ fanden sich die altbekannten Größen der Mainzer Fastnacht ein und thematisierten in ihren Vorträgen nicht nur das, was die deutsche Medienlandschaft seit langem bestimmt, sondern wandten sich auch ganz alltäglichen Dingen zu, so wie es der „Hobbes“ mit seinem Vortrag über die deutschen Handwerker tat. Allerdings kristallisierten sich einige Dauerbrenner heraus, wie der Skandal um den verzögerten Flughafenbau in Berlin, die Eskapaden des FDP-Politikers Rainer Brüderle oder die zum Teil der Realität entrückten Ansichten der Kirche.

Alte Bekannte bei Mainz bleibt Mainz 2013

Natürlich durften auch in der Fernsehsitzung 2013 die bekannten Größen der Mainzer Fastnacht nicht fehlen. Hans-Joachim Greb als „Hobbes“, Jürgen Dietz als „Bote vom Bundestag“, Hans-Peter Betz als „Guddi Gutenberg“ und Andreas Schmitt als „Obermessdiener“ waren die, die mit einem besonders großen Applaus für ihre scharfzüngigen Reden belohnt wurden – und das zu Recht. Premiere bei der Fernsehsitzung feierte der in Mainz schon lange bekannte Lars Reichow, der mit seinen „Fastnachtsthemen“ überzeugte und sicherlich auch in den kommenden Jahren dabei sein dürfte. Auch das Duo Christian Schier und Martin Heininger sorgte für viele herzhafte Lacher. Das Publikum dankte den beiden mit Dauer-Applaus und Zugabe-Rufen.

Weniger überzeugend kam diesmal Hildegard Bachmann als „Draiser Landfrau“ rüber, die in den letzten Jahren meist für viele Lacher sorgte. Bei Mainz bleibt Mainz 2013 war davon allerdings nicht mehr viel zu merken und die etwas korpulentere Mainzerin wirkte etwas abgekämpft. Auch Erhard Grom und Michael Emrich zählten mit ihrem Auftritt als „Prinzenpaar“ sicherlich nicht zu den Top-Rednern des Abends.

Neu bei der Sitzung war die ständige Verknüpfung zum Netz. Immer wieder wurde die Internetadresse zur Fernsehsitzung eingeblendet, auf der man mit weiteren News versorgt wurde und auch selbst aktiv werden konnte, indem man ein Foto einschickte, das dann gezeigt wurde. Auch Kommentare zu den Rednern konnten abgegeben werden.

Abstimmung: wer war am besten?

Welchen Redner bzw. welche Rednerin war für Sie am besten? Stimmen Sie ab und voten Sie für Ihren persönlichen Favoriten der Sitzung.

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11 Kommentare zu "Mainz bleibt Mainz 2013: wer war bester Redner der Fernsehsitzung?"

  1. w. + w. Nohl | 9. Februar 2013 um 13:04 |

    Der Name sollte im nächsten Jahr unbedingt dabei sein!
    Hervorragend!!!

  2. w. + w. Nohl | 9. Februar 2013 um 13:08 |

    Lars Reichow war für uns mit seinen Fastnachtsthemen der beste Redner. Wir möchten ihn nächstes Jahr wiedersehen!!!!

  3. Lars Reichow lieferte einenabsoluten TOP-Vortrag ab!
    Ein Stimmungskiller war dagegen der Auftritt von Frau Bachmann,
    der Vortrag war ohne jegliche Substanz.

    Nachdem ich soeben den „Obama“ im SWR3 gesehen habe,
    Kann ich die Entscheidung für Frau Bachmann gar nicht mehr nachvollziehen.
    Also: Geschmackssache oder Klüngel, das ist hier die Frage?!

  4. Herbert Weinacht | 9. Februar 2013 um 15:29 |

    Ich finde, die Art und Weise, wie Lars Reichow über die katholische Kirche hergezogen ist, hat die Grenze des guten Geschmacks bei weitem überschritten. Deshalb nur Note 3.

    Bester Redner, der Bote vom Bundestag. Gute Redner, Guddi Gutenberg und Till.
    Hildegard Bachmann hat Ihre beste Zeit hinter sich.

  5. Barbara Werner | 9. Februar 2013 um 16:52 |

    Herzliche Grüße aus Bayern/Erding,

    alle Mitwirkenden haben mich wieder begeistert. Nur das Prinzenpaar und die Landfrau waren diesmal sehr mager oder wurden von den anderen übertroffen. Ansonsten war meine Erwartung wie jedes Jahr nicht enttäuscht worden. Herr Betz, was soll das????? Bleiben Sie, nur sprechen Sie etwas langsamer, denn auch Ihre Pointen darf man nicht versäumen.
    Ich bedanke mich für den schönen inhaltsvollen Karnvalsabend und freue mich schon auf nächstes Jahr (mit Ihnen)!

    Herzliche Grüße und ein 3-faches Helau!!!!!
    Barbara Werner

  6. diese sitzung war die schlechteste, die ich je gesehen habe.
    ausser jürgen dietz, lars reichow,peter betz.

    kann man im vorfeld einer solchen veranstaltung nicht auf fachleute zurückgreifen, die z.b.solch einen primitiven vortrag von frau bachmann erst gar nicht für eine nominierung in betracht ziehen.
    man sieht wieder, dass der swf und nicht nur dieser sender von solchen events keine ahnung haben.

    h.j.bossmann mainz

  7. Karl Kornwolf | 9. Februar 2013 um 19:30 |

    Nach Rolf Braun kam nicht mehr sehr viel.Zu kurz die Mainzer Hofsänger , aber wie immer eine Augenweide.Der Bote vom Bundestag ,wunderbar,ohne Verletzungen und Tiefschläge .
    Lars Reichow , ein Mensch der keine Achtung vor anderen hat , Beschimpfungen tief unter die Gürtellinie.Die Dekoration sagte alles .Ansonsten,mittelmäßige Sitzung.Bester Redner ,Andreas Schmitt.

  8. Der beste Vortrag kam von Jürgen Dietz. Er trifft es auf den Punkt und beleidigt dabei nicht. Hut ab über das was er über den Kindermörder Gäffgen gesagt hat!

  9. Ich fand alle Redner super bis auf Fr Bachmann,an dieser Stelle hätte ich mir Obama gewünscht.Ich hoffe doch nicht, dass er aus politischen Gründen gestrichen wurde, oder??

  10. Walter Preiss | 10. Februar 2013 um 21:21 |

    Es ist schwer zu sagen wer der beste war/ist. Der Till : Spitze. Der Bundestagsmensch : Spitze.
    Auch sehr gut, derGutenberg (H.P. Netz) .Und Super, Super der Nachrichtensprecher L Reichouw.
    Mit Fasnachtsthemen.

    Es ist leichter zu sagen, wer da dem Niveau „Mainz bleibt Mainz“ nicht entspricht: Z.B: Die Brunnenfigur mit dem Plitsch/Platsch Song, und besonders blöd und langweilig der Schreier
    Andy Oss.
    Grüße von der Insel Reichenau
    W. A.Preiss

  11. Sicherlich war Lars Reichow hier und da hart an de Grenze, aber das gehört dazu – zumindest beim Mainzer Vierklang. Es war eine tolle Premiere für ihn und meine Nummer 1 bei den Vorträgen. Aber es muss halt eingebettet sein in die anderen 3 Klänge, sonst wird es eine verkappte Satire-Show.

    Auch ich hatte das Glück, den „Obama“ zu sehen und kann überhaupt nicht verstehen, dass er nicht dabei war.

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