News der Kategorie Ausland

Barack Obama für Homoehe

Ein halbes Jahr vor der Wahl sorgt US-Präsident Barack Obama für Aufsehen. Der Politiker bezieht jetzt einen klaren Standpunkt zur gleichgeschlechtlichen Ehe und spricht sich klar für die Homoehe aus. Im konservativen Amerika vergrault er damit zwar viele Wähler, punktet aber vor allem bei der jungen Wählerschaft, die sein Statement befürwortet. Seine Aussage traf Obama jedoch nicht bei einer öffentlichen Pressekonferenz, sondern im Rahmen eines Interviews. Er möchte damit zeigen, dass er die Homoehe aus privaten Ansichten heraus begrüßt. Es sollte aber kein rein politisches Statement werden.

Wahl Frankreich 2012: François Hollande gewinnt Präsidentenwahl

Es ist ein historischer Tag in Frankreich. Erstmals nach 17 Jahren hat Frankreich mit François Hollande einen Sozialisten als Präsident. Ersten Berechnungen zufolge brachte es François Hollande auf 51,9 Prozent der Stimmen, sein Kontrahent Nicolas Sarkozy unterlag in der Stichwahl mit rund 48 Prozent. Damit bestätigt das Ergebnis die Überlegenheit Hollandes, der bereits als Gewinner aus der ersten Runde der Präsidentenwahl am 22. April ging. Auch Umfragen im Vorfeld ließen vermuten, dass Hollande Frankreichs neuer Präsident wird. Frankreich hat sich 2012 also für einen politischen Wechsel entschieden. Gerade der Umgang mit der Schuldenkrise in der Euro-Zone bildete einen zentralen Bestandteil des Wahlkampfes.

„Der Schrei“ von Munch: Versteigerung der Superlative

Das expressionistische Werk „Der Schrei“ von Edvard Munch gilt nicht nur zu den bekanntesten seiner Epoche, sondern auch zu den wertvollsten. Bei einer Versteigerung ist das Meisterwerk jetzt veräußert worden – und zwar zu einem Rekordpreis von rund 120 Millionen US-Dollar, umgerechnet ca. 91 Millionen Euro. Die Nachfrage nach dem Bild war so groß, dass das Onlinesystem des Auktionshauses Sotheby’s immer wieder zusammenbrach. Doch auch per Telefon und im Saal konnte auf das Bild geboten werden. Doch wem „Der Schrei“ von Munch jetzt gehört, bleibt geheim. Der Käufer möchte anonym bleiben.

Wahl Frankreich 2012: Sarkozy oder Hollande?

Heute beginnt in Frankreich die Wahl eines neuen Präsidenten. Seit 8 Uhr haben 44,5 Millionen Franzosen die Möglichkeit, ins Wahllokal zu gehen und ihre Stimme einem der Kandidaten zu geben. Insgesamt zehn Kandidaten stehen zur Wahl, als Favoriten gelten jedoch Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und Herausforderer Francois Hollande.

Da für die erste Runde eine absolute Mehrheit nötig ist, wird es womöglich zu einer Stichwahl kommen, die am 6. Mai stattfindet. Die Wahl in Frankreich 2012 wird zeigen, welcher Kandidat die zentralen Wahlkampfthemen am besten besetzt. Im Fokus steht vor allem die Schuldenkrise in der Euro-Zone. Glaubt man aktuellen Umfragen, so könnte die Wahl in Frankreich nicht besonders positiv für Nicolas Sarkozy ausfallen, da das Vertrauen in seinen Rivalen Francois Hollande offenbar größer zu sein scheint. Kommt es zu einer Stichwahl zwischen beiden Kandidaten, bleibt jedoch noch etwas Zeit für einen harten Lastminute-Wahlkampf.

Flugzeugabsturz Pakistan 2012 der Bhoja Air: mehr als 100 Tote

Heute ereignete sich ein tragischer Flugzeugabsturz in Pakistan, bei dem nach ersten Schätzungen mehr als 100 Menschen starben. Die Boeing 737 der privaten Fluglinie Bhoja Air befand sich auf dem Jungfernflug von Karachi in die pakistanische Hauptstadt Islamabad, als sie kurz vor der Landung bei heftigem Regen abstürzte. Ersten Berichten zufolge sei das Flugzeug von einem Blitz getroffen worden. Ob das jedoch zum Absturz führte, ist noch nicht geklärt. An Bord der Maschine befanden sich 131 Menschen. Da das Flugzeug jedoch über einem Dorf abstürzte, werden noch weitere Opfer befürchtet.

Medienberichten zufolge sei Bhoja Air 2010 bankrott gewesen und habe den Flugbetrieb erst im März 2012 wieder aufgenommen. Wie genau es zu dem Flugzeugabsturz in Pakistan kommen konnte, müssen Untersuchungen klären.

Breivik: Manifest im Prozess thematisiert

Der Prozess um den Massenmörder Anders Behring Breivik lenkt die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit nach Oslo, wo Juristen versuchen, dem Motiv für seine schrecklichen Taten näher zu kommen. Doch was die Beobachter des Prozesses zu hören bekommen, lässt sich in keinster Weise nachvollziehen. In seinen Aussagen zeigt er keinerlei Reue. Im Gegenteil: Breivik ist stolz auf seine Tat und gibt an, dass er es genau so wieder tun würde. Am 22. Juli 2012 tötete Breivik 77 Menschen.

Vor Gericht hatte Breivik sein Manifest erläutert und immer wieder betont, dass Norwegen von Muslimen zerstört werde. Er selbst bezeichnet sein Manifest als “Terrorschule”. Versendet hat Breivik sein Manifest, das 1.500 Seiten umfasst, bereits kurz vor den Anschlägen. In dem auf englisch verfassten Text spricht er von der Bedrohung Europas durch „Multikulturalisten” und bezeichnet sich als Mitglied einer Nachfolgeorganisation der Tempelritter. Im Prozess wird Breivik von Beobachtern als kalt und gleichgültig beschrieben, als jemand, der kein Schuldempfinden und Unrechtsbewusstsein hat. Gefühlsregungen zeigte Breivik jedoch, als das Video über sein „Manifest“ gezeigt wird: er bricht in Tränen aus.

Streik Iberia 2012: Piloten legen Arbeit an Ostermontag nieder

Streik IberiaSchon wieder geht die spanische Fluggesellschaft Iberia in den Streik. Am Ostermontag 2012 streiken die Piloten der Airline, weswegen 127 Flüge gestrichen werden mussten, darunter auch Verbindungen von Madrid nach Frankfurt, Düsseldorf und Berlin. Insgesamt sind 54 Inlandsflüge und 73 Strecken ins Ausland betroffen. Die Gewerkschaft will mit dem Streik gegen die Gründung der Billigairline Iberia Express vorgehen, die ihrer Ansicht nach gegen geltende Tarifverträge verstoße.

Weitere Streiks geplant

Wahrscheinlich wird es nicht bei dem Streik am Ostermontag bleiben. Die Gewerkschaft kündigte bereits weitere Arbeitsniederlegungen in 2012 an, sodass sich Flugreisende vorab über mögliche Ausfälle oder Verspätungen erkundigen sollten. Bereits vor wenigen Monaten streikten die Piloten der Airline, zahlreiche Flüge fielen aus.

Attentat Toulouse: Mohamed Merah gibt nicht auf

Das Attentat von Toulouse lenkt seit wenigen Tagen die weltweite Aufmerksamkeit auf die französische Stadt, in der die Polizei den mutmaßlichen Attentäter zu überwältigen versucht. Mohamed Merah wird vorgeworfen, das Attentat am Montag begangen zu haben. Dabei wurden drei Kinder und ein Lehrer erschossen. Seinen eigenen Angaben zufolge habe er im Namen von Al-Kaida gehandelt und die Auslandseinsätze der französischen Armee und den Tod palästinensischer Kinder rächen wollen.

Schon seit Stunden umstellt die Polizei ein Mehrfamilienhaus in Toulouse, in dem sich Mohamed Merah verschanzt hat. Bei einem Schusswechsel wurden drei Polizisten verletzt. Da Mohamed Merah schwer bewaffnet ist, wurden die Bewohner des Komplexes in Sicherheit gebracht. Inzwischen wurde auch bekannt, dass Mohamed Merah den Sicherheitsbehörden schon lange ein Namen war. Zudem soll er bereits in einem afghanischen Gefängnis gesessen haben. Ausfindig gemacht wurde Mohamed Merah durch seine Ip-Adresse, die durch die Überprüfung von Mails ermittelt werden konnte. Unterdessen gedenken viele Franzosen den Opfern des feigen Attentates von Toulouse, legen Blumen nieder und veranstalten eine Trauerfeier.

Busunglück Schweiz: 28 Tote bei schweren Unfall

Auf der Rückfahrt einer Skireise kam es zu einem schweren Busunglück in der Schweiz, bei dem 28 Menschen starben. Die beiden Schulklassen befanden sich auf der Rückreise aus dem Skiurlaub und waren auf dem Weg nach Belgien, als der Bus in einem Tunnel verunglückte und in eine Nothaltenische prallte. Unter den Toten sind auch 22 Kinder, insgesamt 24 Menschen wurden teils schwer verletzt.

Das Busunglück rief nicht nur in der Schweiz und in Belgien große Bestürzung hervor. In ganz Europa zeigen sich Menschen geschockt von der Tragödie, die so vielen jungen Menschen das Leben kostete. Der Unfall gehört zu den schlimmsten Busunglücken in der Geschichte der Schweiz. Bei den Rettungsarbeiten am völlig eingedrückten Bus waren 200 Rettungskräfte beteiligt, die stundenlang versuchten, an die Toten und Verletzten zu gelangen. Medienberichten zufolge liegen drei Kinder noch im Koma. Unter den Toten sind auch die beiden Busfahrer.

Wahl Russland 2012: erstes Ergebnis spricht für Putin

Moskau in RusslandDie Wahl in Russland ist vorbei. Bereits im Vorfeld der Präsidentenwahl gab es jede Menge Betrugsvorwürfe, da Oppositionellen zufolge manipulativ in die Wahl eingegriffen worden sein soll. Laut ersten Ergebnissen hat Putin etwa 61,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können. Somit wird der Politiker nach vier Jahren wieder in den Kreml zurückkehren. Die vier Mitbewerber Putins waren von Beginn an chancenlos und holten deutlich weniger Stimmen als der bekannte Staatsmann. Erstmals wurde die Wahl in Russland 2012 von Videokameras überwacht, um die Vorwürfe der Manipulation aus dem Weg zu räumen.

Die Wahl wurde von zahlreichen Massenprotesten begleitet, die wohl so schnell nicht abklingen werden. Russland gehört zu den Ländern mit der höchsten Korruptionsrate, weswegen nach wie vor Zweifel an der Richtigkeit der Wahldurchführung gehegt werden.

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