Trauerfeier nach Loveparade 2010: Hannelore Kraft hält Rede unter Tränen

DUISBURG, GERMANY - JULY 25: Govenor of the German (C) state of Nordrhein-Westphalia, Hannelore Kraft expresses her condolences on the day after a stampede at Germany's famous Love Parade festival killed at least 18 revellers, on July 25, 2010 in Duisburg, Germany. Hundreds more were injured as a mass panic spread amongst thousands of people who were stuck in a tunnel which acted as the only entrance into the festival grounds. (Photo by Christoph Reichwein/Getty Images)

Die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, trat am Ende der Trauerfeier in der Salvatorkirche in Duisburg selbst ans Rednerpult. Sichtlich bewegt von den Ereignissen, die sich vor genau einer Woche auf der Loveparade 2010 zugetragen hatten, dankte sie den Rettungskräften und versuchte vor allem den Angehörigen der Opfer Trost zu spenden. An vielen Stellen konnte man hören, dass sich die Stimme von Hannelore Kraft überschlug und sie mit den Tränen ringen musste. In ihrer bewegenden Rede versprach sie, dass die genauen Umstände der Loveparade aufgeklärt werden müssen – und werden. Ihr war anzusehen, dass das Geschehene alles andere als spurlos an ihr vorüber gegangen ist. Hannelore Kraft erwähnte auch ein Gespräch mit dem Vater eines Opfers, das sie sehr beschäftigt habe und brachte zum Ausdruck, wie sehr die Angehörigen nun unterstützt werden müssen. „Sie sind nicht alleine!“ – so beendete Hannelore Kraft ihre Rede auf der Trauerfeier in Duisburg und verließ das Pult unter Tränen.

Der Trauerfeier in Duisburg wohnten neben Hannelore Kraft auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei. Auch Außenminister Guido Westerwelle fand den Weg nach Duisburg. Die Trauerfeier zum Gedenken an die Opfer der Loveparade 2010 wurde von zahlreichen TV-Sendern übertragen. Menschen in ganz Deutschland konnten so am Gottesdienst teilnehmen.

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5 Kommentare zu "Trauerfeier nach Loveparade 2010: Hannelore Kraft hält Rede unter Tränen"

  1. Bekanntlich zählt der OB von Duisburg zur CDU. Und dieser Verein geht für Profit anscheinend über Leichen. Ich hoffe, Merkel legt demnächst auch einen Kranz vor der Universitätsklinik Freiburg nieder. Denn an der Uniklinik Freiburg werden mit Unterstützung von Landes- und Bundesregierung Patienten zu Forschungszwecken gefoltert und getötet:

    In der Abt. Mertelsmann wurden ohne ausreichende Aufklärung Versuche mit Hochdosis-Chemo durchgeführt. Die Patienten starben, Mertelsmann wurde befördert. Lt. Süddt. hatten die Experimente pro Pat. 75 Tsd Euro in die Kassen der Uniklinik gespült. Und Friedl hatte mit seinen “Freistil-Operationen” zahlreiche Pat. zum Krüppel operiert.

    Das Landgericht Freiburg hatte Friedl trotz der erwiesenen Straftaten lediglich eine bescheidene Geldstrafe auferlegt, die Landesregierung hatte Friedl 2 Mill. Euro für eine Dienstauflösung angeboten, nachdem die Klinikumsbetten nach Auffliegen der Vorgänge leerstanden.

    Und Merkel, Köhler und Bundesforschungsministerin Schavan hatten ihren lieben Parteifreund Jäger und Rektor der Universität Freiburg 2007 und 2008 mit Elite-Titel und Bundesverdienstkreuz geehrt.

  2. @ Sonja
    Was hat das jetzt mit der Trauerfeier zu tun?

  3. Maria Serrano | 31. Juli 2010 um 16:35 |

    Meine Hochachtung vor unserer Ministerpräsidentin Frau Kraft, Sie hat eine sehr menschliche, bewegende Rede nach der Trauerfeier gehalten. Eine Rede wie wir sie nach einer solchen Tragödie brauchen, ohne politisches einzubringen, wie das sonst Politiker zu tun pflegen.
    Ich hoffe, die Angehörigen der Verunglückten können angesichts dieser ehrlichen Trauer uns Duisburger irgendwann verzeihen. Wir sind ausnahmslos erschüttert und beschämt über das Verhalten unseres OB´s Sauerland.
    DANKE Frau Kraft.

  4. Respekt und Hochachtung für unsere Ministerpräsidentin für ihre Rede in der Salvatokirche in Duisburg.Es waren ehrliche und emotionale Worte die Sie gesprochen hat für alle Menschen in Deutschland.Sie sprach voll aus ihrem Herzen und aufrecht an alle Bürger.Ich fand es schade das weder der Bundespräsident Wulf noch unsere Bundeskanzlerin Merkel keine Worte sprachen.Es war eine Übertragung in ganz Deutschland über den Bildschirm und da erwartet man das unsere höchsten Repräsitanten zu den Trauernden Worte spricht.

  5. Was hätten denn merkel und Wulff noch sagen könnnen nach DIESER Rede?
    Merkel war ja schon während der Trauerfeier ständig am Einschlafen, und Wulff ist ohnehin kein grosser Redner.

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