Papstwahl 2013: Der neue Papst kommt aus Argentinien

Habemus Papam! Der neue Papst ist gewählt und kommt aus Argentinien. Jorge Mario Bergoglio wurde am Mittwoch, den 13. März 2013, zum 266. Papst auserkoren und wird ab sofort an der Spitze der katholischen Kirche stehen. Es ist der erste Papst, der nicht aus Europa kommt. Vielleicht wird ja er die großen Fragen, welche die Katholiken weltweit bewegen, im Sinne der Menschen beantworten. Der bisherige Erzbischof von Buenos Aires gilt als bescheiden und engagiert sich in besonderer Weise für Arme, vor allem auf seinem Heimatkontinent Südamerika. Nach einem kurzen Auftritt auf dem Petersplatz verabschiedet sich der neue Papst Franziskus I mit den Worten: „Bitte betet für mich und ihr werdet mich bald wieder sehen. Gute Nacht und ruht euch gut aus!“

Wer ist Jorge Mario Bergoglio

Kaum ist die Papstwahl 2013 vorbei, wollen viele mehr über das neue Kirchenoberhaupt erfahren. Vielen war der Name bislang kein Begriff. Geboren wurde Jorge Mario Bergoglio 1936 in Buenos Aires. Er studierte an der Theologischen Fakultät Philosophie und Theologie, 1969 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und war zunächst als Theologiedozent an der Hochschule von San Miguel tätig. Seine Promotion absolvierte er in Deutschland und wurde 1992 in Buenos Aires zum Weihbischof ernannt. Bis zur Papstwahl war er seit dem 28. Februar 1998 als Erzbischof von Buenos Aires tätig. Seit der Wahl zum neuen Papst im März 2013 steht Jorge Mario Bergoglio an der Spitze der katholischen Kirche und tritt die Nachfolge von Papst Benedikt an. Zig tausende Menschen waren live dabei, als der Name des neuen Papstes auf dem Petersplatz in Rom verkündet wurde.

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5 Kommentare zu "Papstwahl 2013: Der neue Papst kommt aus Argentinien"

  1. Katrin Soltau | 13. März 2013 um 23:22 |

    Als erstes fiel mir eine Frage ein: „Wer ist für den Text verantwortlich, der bei der Eröffnung des *habemus papam* vorgelesen wird?“
    Nicht der Text an sich – sondern das „Vorspiel“ – sozusagen.

    Denn es gibt einen unglaublichen Unterschied zu der Wahl heute und der Wahl von Josef Ratzinger:

    die für mich unglaubliche Kühle der „Verkündung“.

    Dieser Sprecher heute machte das absolut Wenige des Vorgeschriebenen, drei Sätze verlesen:

    „„Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Papam!“ – Danach den Namen den er vor der Papstwahl hatte. Danach den Namen, den sich der neue Papst als Papstnamen gewählt hat. Mehr nicht, und er verschwand.

    Das Ganze hat für mich gefühlte 30 Sekunden gedauert.

    Schön, dass der Herr zu seiner Linken, der das Buch hält, aus dem der Sprecher vorliest, lächelt – kein Wunder, er ist der gleiche Herr, der schon bei Ratzingers Wahl das Buch gehalten – und gelächelt – hat.

    Aber wie anders war da die Rede des Sprechers bei der Wahl von Ratzinger: „(vorab noch in italienisch das Entsprechende, was jetzt danach geschrieben kommt :-)….. chers frères et soers, dear brothers and sisters, liebe Brüder und Schwestern! (Diese Reihenfolge muss jetzt nicht die Richtige sein – aber sei’s mal drum …)
    „Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Papam!“

    Dann eine Pause – dann der Name. Es war ein Zelebrierung – eine wunderbare Einführung von Benedikt dem 16. – Danach wieder Pause. Die Leute sollten es aufnehmen, es bejubeln (vielleicht) oder auch bedauern, dass es nicht „ihr Landespapst“ ist (vielleicht), dann der Name, den sich Ratzinger gab.

    Das Ganze dauerte ca. 2,5 Minuten.

    Ich weiß nicht, wie lange es bei dem Vorgänger von Ratzinger dauerte, der ja offenbar allseits beliebt war.

    Aber was hier demonstriert wurde, war für mich eine Art „Ablehnung“.
    Das Publikum, das solange in Kälte und Regen gewartet hatte, wurde nicht einmal in ihrer Sprache „begrüßt“, wie es der Sprecher nach der Ratzinger-Wahl getan hatte, es wurde in drei Sätzen schlicht informiert, dass nun ein Neuer da ist – Punkt.

    Also meine Frage steht nach wie vor: Wer ist für den Text verantwortlich? Der Sprecher? Oder der dann grad neu ernannte Papst?

    Was sollte das?

    Mir hat dieser Auftritt der „Verkündung“ mal so gar nicht gefallen.

    Mit freundlichem Gruß

    Katrin Soltau

  2. Gabriele Meyer | 14. März 2013 um 00:16 |

    Ich habe mir die Ansprache des Papstes angesehen und bin sehr irritiert. Er sagte:“ … an alle Frauen und Menschen….“. Ich habe mich sofort gefragt, was sind wir Frauen dann für ihn, wenn wir keine Menschen sind??? Was will er damit zum Ausdruck bringen? Will er damit sagen, dass wir übermenschliche Wesen (also Gott gleich) oder unmenschliche Bestien (also eine Ausgeburt der Hölle) sind? Mit dieser Aussage hat er für mich gezeigt, dass auch dieser Papst nichts an den veralteten, verkrusteten und scheinheiligen System und Ansichten der katholischen Kirche etwas ändern will. Es ist doch nun schon so, dass sich die Leute teilweise schämen für die Handlungsweisen ihrer „Hirten“ in der katholischen Kirche und wenn auch dieser Papst nichts Wesentliches ändert, dann wird die katholische Kirche auseinanderbrechen.

  3. Rainer Hohn | 14. März 2013 um 10:05 |

    Das, was sich da zugetragen hat in Rom ist allenfalls als folkloristische Veranstaltung einzustufen. Würde sich die Welt verändern, wenn man auf Papst, Kardinäle etc verzichten würde? Ich denke ja, zum positiven. Schon immer war diese Kirche ein Machtinstrument der Menschen, die andere unterdrücken und beherrschen wollen. Das ist tiefstes Mittelalter un dpaßt einfach nicht mehr in unsere Zeit. Wenn wir wüßten, was der zurückgetretene Papst weiß, gäbe es Kirchenausstritte in nicht mehr faßbarer Größenordnung.

  4. Gerold Szonn | 14. März 2013 um 14:49 |

    Ich hatte bei seinem ersten Auftritt am Petersdom den Eindruck, das der neue Papst völlig überrascht ist, dass er überhaupt gewählt wurde und sich garnicht gut dabei fühlte. Er hielt minutenlang inne und bat dann das Volk, das es für ihn beten solle. Das lässt meiner Meinung den Schluss zu, dass er Angst vor dem Amt hat, weil er wohl auch das 3. Geheimnis der Fatima- Prophezeiung kennt. Demnach sollte ja jetzt ein anderer Papst dieses Amt bekleiden, der bei der Zerstörung des Vatikans ums Leben kommen sollte. Für meine Empfindung hatte und hat der Franziskus große Angst vor seiner neuen Zukunft, denn er hatte ja inbrünstig das Volk auch gebeten für ihn selbst zu beten.
    Meines Wissens gibt es ja auch die Vatikan-Maffia, die ja schon den Papst Paul den ersten umgebracht haben soll, weil er genau die gleichen Pläne hatte, wie jetzt der Franziskus der Erste, laut Insiderwissen.

    Gerold Szonn

  5. Gerold Szonn | 14. März 2013 um 14:53 |

    Das ist mir auch egal, wenn es nicht veröffentlicht wird. Das ist dann das Indiz, dass meine Info und Meinung richtig sind.

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