Ölkatastrophe in den USA: BP scheitert mit „Top Kill“

Boat travels through oil at site of BP Deepwater Horizon oil spill

Was so euphorisch klingt, bedeutet Scheitern. Die Operation „Top Kill“ wurde abgebrochen, weil der Konzern BP der Lage am Golf von Mexiko nicht mehr Herr wird. Der Versuch, den Austritt von Öl und Gas ins Meer zu unterbinden, scheiterte kläglich.

Die Ölkatastrophe macht auch die Politiker in den USA ratlos. Unvorstellbare Mengen Öl schießen schon seit Wochen aus dem defekten Bohrloch. Tausende Tiere sind bereits verendet und ein Ende der Katastrophe ist nicht in Sicht. Bislang sind rund 40.000 Tonnen Öl ins Meer geströmt und haben gewaltigen Schaden angerichtet. Täglich fließen etwa 2.000 bis 3.000 weitere Tonnen ins Meer. Damit handelt es sich um die schlimmste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA.

Wie es so weit kommen konnte, muss noch geklärt werden. Fest steht aber, dass Aufsichtsbehörden nicht richtig gearbeitet haben. Deswegen mussten bereits einige Mitarbeiter ihren Schreibtisch räumen. Doch das macht die Katastrophe nicht ungeschehen. Welche langfristigen Folgen die vielen tausend Tonnen Öl, die bereits ins Meer geflossen sind, haben werden, kann noch nicht abgeschätzt werden. Die Folgen für Mensch und Natur sind jedoch gewaltig. Vor allem die ansässigen Fischer stehen vor dem Ruin.

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1 Kommentar zu "Ölkatastrophe in den USA: BP scheitert mit „Top Kill“"

  1. Stephen Anthony Betteridge | 30. Mai 2010 um 15:35 |

    „Go with the flow“ Eine vorübergehende Maßnahme bis eine Lösung gefunden ist!!

    Wärend wir so viel Zeit verlieren um Ideen wie wir diesen Loch stöpfen zu finden und auszuprobieren, läuft s Öl gnadenlos weiter. Man muss erstmal eine vorübergehende Maßnahme ergreifen, um Zeit zu gewinnen bis eine optimale Lösung gefunden ist.

    Mein Vorschlag:
    Erstmal, ein rießige Strohhelm über das daaustretendes Öl platzieren um das Öl kontrolliert in Auffangbecken zu leiten. Der eigene Drück schießt das Öl hoch in diesen Strohhelm. Dies ist natürlich keine Endgültige Lösung, aber, es könnte uns Zeit gewinnen. Ich nenne diese Maßnahme „Go with the flow“. Wenn wir versuchen das Loch zu stopfen, erzeugen wir nur Gegendrück. Das was von unten kommt ist stärker als alles was wir haben.

    Vielleicht sollten wir wirklich nur versuchen dieses Öl weiterzuleiten, vielleicht gibt es keine andere Lösung.

    Vorschläge für das Material für so ein rießige Strohhelm? Betonringe aufeinander gestapelt – Öl Pipeline mit großen Durchmesser, verbunden mit flexiblen Rohren welche das Öl in Auffangsbecken weiterleitet.

    PS. Wo finde ich Websites, Portale usw. wo ich diese Idee verbreiten kann?

    Cheers

    Steve Betteridge

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