Vancouver 2010: Nodar Kumaritaschwili kommt beim Training ums Leben

Luge

Die Vorfreude auf den Beginn der Winterspiele in Vancouver 2010 wurde von einem tragischen Todesfall gebremst. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili verunglückte kurz vor der Eröffnungsfeier tödlich.

IOC-Präsident Jacques Rogge fand für den grauenhaften Unfall klare Worte: „Wir sind geschockt von dieser Tragödie. Sie wird ganz sicher einen Schatten auf diese Spiele werfen.“ Auch andere Verantwortliche der Olympischen Winterspiele fassten ihre Bestürzung in Worte und versuchten dennoch, die Spiele nicht aus den Augen zu verlieren.

Der 21 Jahre alte Nodar Kumaritaschwili kam im Eiskanal von Whistler von der Bahn ab und wurde an einen Stahlpfeiler geschleudert. Zum Zeitpunkt des Unfalls hatte er eine Geschwindigkeit von mindestens 130 km/h, was ein Überleben was unmöglich macht. Vor Ort gelang es den Rettungskräften zwar, den jungen Sportler zu reanimieren, dieser starb jedoch wenig später in der Klinik. Das Training wurde vorübergehend ausgesetzt. Darüber hinaus wird darüber diskutiert, diese eine Rodelbahn aufgrund ihrer Gefahr ganz zu schließen.

Ein Kameramann filmte den Unfall. Man sieht, mit welcher Wucht der Körper des Sportlers an den Pfeiler katapultiert wird und merkt sogleich, dass man so einen Unfall nicht überleben kann. Als einziger Toter bei den Olympischen Winterspielen wird Nodar Kumaritaschwili traurige Berühmtheit erlangen. Auch „Vancouver 2010“ wird immer mit diesem schlimmen Unfall in Verbindung gebracht werden.

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